Zur Sinndeutung der Geschichte
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E 0003 / 81
E 0003 NL Max Müller, Philosoph (1859-1994)
NL Max Müller, Philosoph (1859-1994)
1974-1976
Enthält: Notizen zu den Vorträgen "Konservative und progressive Sinndeutung der Geschichte" am 27. Juni 1975 in München und "Vom Sinn der Geschichte" am 16. April 1975 in Badenweiler; Programm eines philosophischen Seminars der katholischen Akademie in Bayern mit Vorträgen Müllers zum Thema am 5. und 8. März 1976 und Notizen dazu; Kopie von Heimito von Doderer, "Der Konservative, Dr. Heinrich Beck zum 70. Geburtstag"; Zeitungsartikel, u. a. Nachrufe auf Arnold Gehlen von Hartmut Schelsky und Erwin K. Scheuch, "Wie fvon Hermann Lübbe, aus FAZ vom 1. Februar 1975, "Ernst Topitsch als konservativer Ideologe" von Walter Hoeres; "Jeder der Vormund des anderen. Die Fallgruben der Emanzipations-Ideologie" von Robert Spaemann, aus FAZ vom 31. Dezember 1974; auch: Protokolle aus Seminaren von Fr[iedrich]-W[ilhelm] von Herrmann über Heidegger im WS 1974/75 und WS 1975/76 von Yoshiko Oshima;
1 Fasz.
Sachakte
1 Protokoll von Oshima aus E 3/444 entnommen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:07 MESZ