Münsterisches Amt Cloppenburg (Bestand)
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NLA OL, Best. 111-2
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden
1719-1824
Enthält: Amtsbücher: Allgemeine Amtsbücher, Amtsrechnungen 1474-1810 (50); Brandkassenregister 1771-1802 (20); Steuerregister 1473-1806 (19); Amtsmanual 1781-1804 (6); Regierung des Amtes 1591-1845 (85); Kammersachen 1543-1828 (157); Militärsachen 1766-1804 (11); Justizsachen 1734-1811 (7).
Beschreibung: Best. 111-2 Münsterisches Amt Cloppenburg
Zeit: 1474-1845
Geschichte des Bestandsbildners: Das münsterische Amt Cloppenburg bestand räumlich im Grundsatz aus dem Gebiet, das der heutige Landkreis Cloppenburg einnimmt, d.h. aus dem westlichen Teil des Oldenburger Münsterlandes. Hierzu gehörten auch Friesoythe und Löningen, die nach 1814 eigene Ämter bildeten. Das Gebiet war im Jahre 1400 nach der Niederlage des Grafen von Tecklenburg gegen eine von Münster und Osnabrück angeführte Allianz an den Bischof von Münster gefallen. Mittelpunkt des schon zu dieser Zeit recht geschlossenen Territoriums war die Burg in Cloppenburg, deren Vogt bzw. der dann eingesetzte münsterische Drost aber nicht die Unabhängigkeit erreichte wie dies in Vechta der Fall war. Insbesondere die Stadt Friesoythe konnte vom Vogt weitgehend unabhängig agieren. Eine Burgmannschaft von der Bedeutung derjenigen in Vechta bildete sich nicht heraus. Umstritten war auch im Amt Cloppenburg die Südgrenze zum Hochstift Osnabrück. Das Amt kam durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 als Entschädigung für den aufgehobenen Weserzoll an das Herzogtum Oldenburg.
Bestandsgeschichte: Die Überlieferung ist für das Amt Cloppenburg im Vergleich zum Amt Vechta nur rudimentär.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 111-2 Münsterisches Amt Cloppenburg
Zeit: 1474-1845
Geschichte des Bestandsbildners: Das münsterische Amt Cloppenburg bestand räumlich im Grundsatz aus dem Gebiet, das der heutige Landkreis Cloppenburg einnimmt, d.h. aus dem westlichen Teil des Oldenburger Münsterlandes. Hierzu gehörten auch Friesoythe und Löningen, die nach 1814 eigene Ämter bildeten. Das Gebiet war im Jahre 1400 nach der Niederlage des Grafen von Tecklenburg gegen eine von Münster und Osnabrück angeführte Allianz an den Bischof von Münster gefallen. Mittelpunkt des schon zu dieser Zeit recht geschlossenen Territoriums war die Burg in Cloppenburg, deren Vogt bzw. der dann eingesetzte münsterische Drost aber nicht die Unabhängigkeit erreichte wie dies in Vechta der Fall war. Insbesondere die Stadt Friesoythe konnte vom Vogt weitgehend unabhängig agieren. Eine Burgmannschaft von der Bedeutung derjenigen in Vechta bildete sich nicht heraus. Umstritten war auch im Amt Cloppenburg die Südgrenze zum Hochstift Osnabrück. Das Amt kam durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 als Entschädigung für den aufgehobenen Weserzoll an das Herzogtum Oldenburg.
Bestandsgeschichte: Die Überlieferung ist für das Amt Cloppenburg im Vergleich zum Amt Vechta nur rudimentär.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
6,5; 355 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Carl Ludwig Niemann, Geschichte der alten Grafschaft und des nachherigen Münster'schen Amtes Kloppenburg, Münster 1873; Hermann Oncken, Geschichte des Amtes Cloppenburg, in: Bau- und Kunstdenkmäler des Großherzogtums Oldenburg Bd. 3, Oldenburg 1903, S. 10-68; Heimatchronik des Kreises Cloppenburg, Köln 1971; Peter Sieve (Bearb.), Das Personenschatzregister von 1549 für das Amt Cloppenburg, Cloppenburg 2003; Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon, Bd. 1, Oldenburg 2010, S. 176 f.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST