Klage des württembergischen Regierungsrats und Kammerjunkers von Reischach als Vormund der vier Söhne des verstorbenen Philipp Ludwig von Reischach gegen den württembergischen Kammerherrn von Pfull als Vertreter seiner Gemahlin Philippine Charlotte geb. Pfau von Rüppurr sowie den badischen Lehnsfiskus auf Anerkennung des Sukzessionsrechts in dem Lehen Obermönsheim.
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Klage des württembergischen Regierungsrats und Kammerjunkers von Reischach als Vormund der vier Söhne des verstorbenen Philipp Ludwig von Reischach gegen den württembergischen Kammerherrn von Pfull als Vertreter seiner Gemahlin Philippine Charlotte geb. Pfau von Rüppurr sowie den badischen Lehnsfiskus auf Anerkennung des Sukzessionsrechts in dem Lehen Obermönsheim.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 72 Nr. 6756
72 Spezialia Pfau von Rüppurr 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 72 Lehen- und Adelsarchiv
Lehen- und Adelsarchiv >> Spezialia >> P >> Pfau von Rüppurr
1799-1821
Großherzogliches Justizdepartement, Lehenhof
2 cm
Archivale
Pfull, Philippine Charlotte von, geb. Pfau von Rüppurr
Pfull; von
Reischach, Philipp Ludwig von
Reischach; von
Obermönsheim, Mönsheim PF
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:12 MESZ
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