Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Rechtsstreit zwischen der Äbtissin Maria von Effern genannt Hall zu Keppel und den Jesuitenpatern zu Siegen wegen der Restitution des Klosters Keppel
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken der sich streitenden Parteien, Streit zwischen den Jesuitenpatern zu Siegen und dem Hofmeister Philipp Schickardt zu Keppel wegen Geldforderungen (nach 1632); Abschrift einer Supplik der Junker Johann Friedrich von Selbach, Johann Wilhelm von Selbach, Adam Heiderich von Selbach, Johann von Selbach, genannt Lohe, und Johann Ludwig von Langenbach an Graf Johann Moritz zu Nassau-Siegen wegen der Restitution des Stifts Keppel (05./15.11.1649); Deduktionsschriften zur Besitzergreifung des Klosters Keppel; Beschlagnahmung der Briefschaften des Klosters Keppel durch Ferndorfer Schützen auf Befehl des Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen (1626); Spezifikation der Schulden des Klosters Keppel (1626); Abschrift eines kaiserlichen Mandats vom 05.02.1629 betreffend die keppelschen Güter im Amt Hilchenbach; Schreiben des Markgrafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg an den Mainzer Erzbischof wegen der Restitution des Stifts Keppel (21.09.1652); Lehnkontrakt des Rektors Rudolph Hummelius über das Stift Keppel (04.10.1644); Befreiung der Jesuitenpater von den Renten und Gefällen ihrer Güter zu Herborn und Regelung von Beschwernissen wie Kontributionen und Schatzungen (1642); Abschrift des Urteils der kaiserlichen Subdelegationskommission betreffend die Restitution des Stifts Keppel (04./14.12.1650); Lehnskontrakt des Rektors Matthias Kalcoven über das Stift Keppel (1639); Memorial wegen des Vortrags beim Mainzer Kurfürsten betreffend Religionsangelegenheiten (1644); Extrakt etlicher Ursachen wegen Ungemäßheit der Restitution des Klosters Gnadenthal; Regelung der Bezahlung der vorhandenen Schulden des Klosters Keppel nach dessen Restitution (1651); Befehl des Grafen Johann Franz Desideratus an den Siegener Rentmeister Johann Becker wegen Hilfeleistung für die Jesuiten bei der Beitreibung rückständiger Gefälle des Klosters Keppel (25.05.1651); Schreiben des Pastors Hermann Hüppenig zu Irmgarteichen an die Pastoren Andreas Apulius und Johannes Henrich Bröcker zu Keppel wegen Nachlässigkeiten im religiösen Verhalten bei einigen Pastoren (1658); Bevollmächtigung des Johann von Selbach genannt Lohe und des Jost Henrich Heydtfelden zu Vertretern auf der Konferenz der subdelegierten Reichskommissare zu Frankfurt wegen der Restitution des Stifts Keppel (29.07.1650); Berichte des Nassau-Siegenschen subdelegierten Bevollmächtigten über die Tätigkeit der Reichskommission bei der Restitution des Klosters Keppel (1650); Supplik des Johann Irlen an Graf Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen Beschleunigung der Restitution des Klosters Keppel (19.12.1648); Reskripte des Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen der Restitution des Klosters Keppel und der Nassauischen Landschule zu Herborn (1648). Korrespondenten u.a.: Äbtissin Maria von Effern genannt Hall, Kanzleischreiber Johann Jacob Dornberger, Hermann Schmidt (Frankfurt), Johann von Selbach genannt Lohe, Notar Bartholomäus Willig, Rektor Rudolph Hummelius, Friedrich Wilhelm Markgraf zu Brandenburg, Gabriel de Bruyn (Köln), Johann Franz Desideratus Graf zu Nassau-Siegen, Pastor Hermann Hüppenig (Irmgarteichen), Johann Friedrich von Bicken, Johann Gottfried von und zu der Hees, Johann Irlen, Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, J. Schölern (Siegen), Schmidt (Siegen).
169 Bl.
Sachakte
zuvor Stift Keppel Nr. 2 und 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.