Kläger: Erben des Johann Hieronymus Berendthusen in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Gerhard Joachim Saucke, Breckwold und Hans Welling, Bürger zu Hamburg (Beklagter), später als Rechtsnachfolger Jakob Reimers, Kaufmann in Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Auseinandersetzung um das Eigentum an einem Wohnhaus zwischen den Vorsetzen und dem Brauerknechtsgraben nach Abtretung des zugehörigen Grundstückes in einem Vergleich ohne ausdrückliche Erwähnung des auf dem Grundstück stehenden Wohnhauses
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Kläger: Erben des Johann Hieronymus Berendthusen in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Gerhard Joachim Saucke, Breckwold und Hans Welling, Bürger zu Hamburg (Beklagter), später als Rechtsnachfolger Jakob Reimers, Kaufmann in Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Auseinandersetzung um das Eigentum an einem Wohnhaus zwischen den Vorsetzen und dem Brauerknechtsgraben nach Abtretung des zugehörigen Grundstückes in einem Vergleich ohne ausdrückliche Erwähnung des auf dem Grundstück stehenden Wohnhauses
211-2_B 40 Teil 2
B 2787
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1703,1727-1787
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Goy (1730), Lt. Gotthard Johann Hert (1746), Dr. Johann Jakob de Zwierlein (1766). Beklagter: Lt. Wilhelm Ludwig Ziegler (1730), Dr. Christian Jakob de Zwierlein (senior) (1766).- Instanzen: 1. Niedergericht 1725-1726. 2. Obergericht 1726-1730. 3. Reichskammergericht 1730-1766.- Darin: Kaufvertrag von 1658 über ein Erbe an den Vorsetzen, Kaufbrief und Inventar des Erbes von 1687, Kaufvertrag und Inventar des Erbes von 1703; Skizzen (zum Teil notariell beglaubigt) von Grundstücken und einem Haus zwischen den Vorsetzen und dem Brauerknechtsgraben; Bescheinigungen und Zeugenaussagen über den Aufenthalt des verarmten Tischlermeisters Peter Martens, früher Mieter in dem umstrittenen Wohnhaus, im Pesthof 1727 bis 1728.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11046 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ