Korrespondenz des sächsischen Residenten Anton von Leubnitz in Danzig vorwiegend mit dem Premierminister Heinrich Graf von Brühl in Warschau (in französischer und deutscher Sprache)
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10026 Geheimes Kabinett, Nr. 0316 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10026 Geheimes Kabinett
10026 Geheimes Kabinett >> 035. Gesandtschaften >> 035.059. Agenten, Konsuln, Residenten von Sachsen >> 035.059.02. Spezielles >> 035.059.02.06. Danzig
Jan. - Juni 1761
Enthält u. a.: Handels-, Finanz- und Währungsangelegenheiten.- Beziehungen zu Russland und Schweden.- Abschriften von Schreiben von und an den Rat der Stadt Danzig.- Berichte über Kriegsereingisse aus Danzig und zahlreichen anderen Orten. - Einquartierung russischer Truppen in Danzig und Umgebung.- Noten des russischen Residenten in Danzig Alexei Mussin-Puschkin.- Angelegenheiten des russischen Generalmajors [Gottlob Heinrich] von Tottleben (u. a. Abschrift der Ablehnung seines Abschiedsgesuchs durch Kaiserin Elisabeth von Russland vom 4. Dezember 1760, Bl. 11a - 12a, zwei Ausfertigungen von Briefen Tottlebens, Bl. 247a - 248a und Bl. 384a).- Liste der am 5. Januar 1761 auf Befehl des Königs von Preußen arretierten Danziger Kaufleute und Ratsherren (Bl. 61a,b).- Abschrift des Gesuchs des ehemaligen preußischen Secondelieutenants Baron von Rosenhahn um Aufnahme in die Dienste König Augusts III. von Polen (Bl. 197a,b).- Fünf Ausfertigungen von Briefen der sächsischen Generals [Heinrich Christoph] Graf von Baudissin (Bl. 270a - 272a, 294a,b, 356a - 357b und 434a - 435a).- Übersicht über die Einnahme der "Pfahl-, Rathen-, Confiscir- und Strohm-Straff-Gelder" von Danzig und Elbing (Bl. 300b, 301a).- Zahlenmäßige Aufstellung der der 1760 in Danzig und Königsberg angekommenen und abgegangenen Schiffe (Bl. 302a,b).- Liste einer Warenlieferung von Lebens- und Genussmitteln sowie Papier an den Hof der Herzogs [Karl] von Kurland [in Mitau], Warschau 29. November 1760 (Bl. 345a - 346a).- Tod und Nachlassangelegenheiten des Barons Adolph Heinrich von Marschall (v. a. Bl. 387a und 418a - 426b).
Resident in Danzig
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:23 MEZ
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