Handakten
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4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit, 4-27-3-6.0000
4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
1926-1930
Enthält u. a.: Gratulationsschreiben zum Erfolg der "Gesolei", u. a. vom Rektor der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität Bonn (1926) [8 Bl.]; Begleitschreiben des Reichsinnenministers Wilhelm Külz zur Übersendung der "Gesolei"-Medaille (22.12.1926) [vgl. auch die Verleihungsurkunde für die Gesolei-Plakette (Preußischer Staatspreis) in 4-27-1-1.0010]; Schriftwechsel mit der Deutschen Volkspartei Düsseldorf und mit dem Vorsitzenden ihrer Stadtverordneten-Fraktion Ernst Wilms betr. den Vorwurf der Kostenüberschreitung bei den Dauerbauten der "Gesolei" (1926) [14 Bl.]; Hans Arthur Lux über Ausstellungspläne, u. a. für eine große internationale Werkbundausstellung 1930 in Düsseldorf sowie über tendenziöse Berichterstattung in der lokalen Presse (1926) [7 Bl.]; derselbe zu Angriffen gegen die "Gesolei" in den "Düsseldorfer Nachrichten" sowie zu einer gemeinsamen Ausstellungspropaganda mit der Nachbarstadt Köln (1926) [3 Bl.]; Hans Ellenbeck, Reichstagsabgeordneter der DNVP für den Wahlbezirk Düsseldorf-Ost, an Oberbürgermeister Lehr betr. seine Kandidatur als Oberstudiendirektor an der Hindenburgschule in Düsseldorf (1926/1927) [3 Bl.]; Anfrage des Landesfinanzamtes Düsseldorf wegen Lehrs Aufsichtsratstantiemen bei RWE (1927); Beigeordneter Philipp Lenze an Oberbürgermeister Lehr wegen Vertretung der Stadt Düsseldorf im technischen Ausschuß des Deutschen Städtetages (1927); Schriftwechsel betr. Verpachtung des Eigenjagdbezirkes des städtischen Wasserwerkes in Flehe an die Herren Oberbürgermeister und Beigeordneten der Stadt Düsseldorf, anliegend eine Karte des Jagdbezirks (1927/28) [11 Bl.]; Schriftwechsel betr. die von Robert Lehr für seine Eltern Oskar und Clara Lehr geb. Stück gekauften Erbbegräbnisplätze in Königstein/Taunus (1928) [10 Bl.]; Schriftwechsel betr. Erbbegräbnis der Familie Stück in Kassel, in dem Lehrs Eltern beigesetzt sind (1928-1930) [10 Bl.]; Ehrenangelegenheit des Freiherrn Eberhard v. Oppenheim, Ausschluß aus dem Turnier-Herren-Reiter- und Fahrer-Verband (1929) [4 Bl.]; Schriftwechsel betr. Stammbaum für Hunde Robert Lehrs (1926, 1929-1930) [14 Bl.]; Pensionsangelegenheiten von Theodor Münster, einem Onkel Robert Lehrs (1930), mit einem Brief Lehrs an Reichspräsident Hindenburg für eine Unterstützung des Onkels (06.05.1030) [13 Bl.].
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:51 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik)
- *4 Nachlässe, Deposita, Fremdarchive (Tektonik)
- Lehr, Dr. Dr. Robert (20.8.1883 Celle - 13.10.1956 Düsseldorf) Oberbürgermeister von Düsseldorf (1924-1933) Bundesinnenminister (1950-1953) (Tektonik)
- Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit (Bestand)