1.) Der halbe Zehnt zu Dittershausen [Stadtteil von Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) jeweils der halbe große und kleine Zehnt zu Sachsenhausen...
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Urk. 14, 13608
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Urff, Nr. 2
A I u, von Urf sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe U, V >> U >> Urff, von >> 1449-1549
1459 Mai 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der halbe Zehnt zu Dittershausen [Stadtteil von Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) jeweils der halbe große und kleine Zehnt zu Sachsenhausen [Ortsteil der Gem. Gilserberg, Schwalm-Eder-Kr.], ausgenommen das Wasser zu Dittershausen; 3.) eine Behausung und eine Hofstätte im Schloss Treysa [Burg in der Gemarkung Treysa, Stadt Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.], alles wie es ehemals der verstorbene Rüdiger von Dittershausen als Lehen besessen hatte; 4.) das Kirchlehen zu Holzburg [Ortsteil der Gem. Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kr.]; 5.) der halbe Zehnt zu Schwabenrod [Stadtteil von Alsfeld, Vogelsbergkr.]; 6.) der halbe Zehnt zu Holzburg; 7.) der halbe Zehnt zu Ober-Berfa [heute Berfa, Stadtteil von Alsfeld, Vogelsbergkr.]; 8.) der Zehnt zu Ehringshausen [Ortsteil der Gem. Gemünden (Felda), Vogelsbergkr.]; 9.) der halbe Zehnt zu Burkendorf [Wüstung in der Gemarkung Ruhlkirchen, Gem. Antrifttal, Vogelsbergkr.]; 10.) der Zehnt zu Ohmes [Ortsteil der Gem. Antrifttal, Vogelsbergkr.]; 11.) weitere Güter, die Johann Rotzmaul und Happel Schaufuß weiter von dem 1459 Belehnten zu Lehen haben sollen, wie diese Lehen ehemals der verstorbene Konrad von Romrod von den Grafen von Ziegenhain, dann der Vater des 1459 Belehnten, Johann von Urff, zu Lehen getragen hatten. [Ehemals Lehen der Grafen von Ziegenhain]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gerlach von Löwenstein, Onkel des Belehnten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gerlach von Löwenstein, Onkel des Belehnten
Belehnte/r: Philipp von Urff, Sohn des verstorbenen Johann von Urff
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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