Kaiser Ludwig befiehlt Schultheiß, Bürgermeister, Rat und Gemeinschaft der Bürger zu Rottweil, von ihrer gewöhnlichen Steuer, die sie ihm und dem Reich jährlich schulden, nach Abzug der Summe, die die Grafen Albrecht, Hugo und Heinrich von Hohenberg jährlich zu erhalten haben, 600 Pfund Haller an Heinrich von Reischach und dann 500 Pfund Haller an Friedrich von Lochen und dessen Söhne zu zahlen, und setzt bis zum Abtrag dieser Schulden die Jahressteuer auf 500 Pfund Haller fest.
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Kaiser Ludwig befiehlt Schultheiß, Bürgermeister, Rat und Gemeinschaft der Bürger zu Rottweil, von ihrer gewöhnlichen Steuer, die sie ihm und dem Reich jährlich schulden, nach Abzug der Summe, die die Grafen Albrecht, Hugo und Heinrich von Hohenberg jährlich zu erhalten haben, 600 Pfund Haller an Heinrich von Reischach und dann 500 Pfund Haller an Friedrich von Lochen und dessen Söhne zu zahlen, und setzt bis zum Abtrag dieser Schulden die Jahressteuer auf 500 Pfund Haller fest.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 384
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 Kaiserselekt
Kaiserselekt >> Urkunden
1336 Mai 19
Reichsstadt Rottweil
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Frankfurt
Aussteller: Ludwig der Bayer, Kaiser
Empfänger: Stadt Rottweil
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel stark beschädigt
Publiziertes Regest: Regg. Ludwig d. B. H. 1 n. 256
Aussteller: Ludwig der Bayer, Kaiser
Empfänger: Stadt Rottweil
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel stark beschädigt
Publiziertes Regest: Regg. Ludwig d. B. H. 1 n. 256
Hohenberg, Heinrich von; Graf
Hohenberg, Hugo von; Graf
Reischach, Heinrich von; ca. 15. Jh.
Frankfurt am Main F
Rottweil RW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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