Die rechtliche Verfassung der Zent Remlingen
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Nr. 204
G-Rep. 19 X Nr. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Hochstift Würzburg
Hochstift Würzburg >> 5. Zent Remlingen und Michelrieth, Stadtgericht Freudenberg
1580-1600
Enthält: Schreiben des Remlinger Amtmannes Michael Freund an Graf Ludwig III. von Löwenstein-Wertheim zum Unterschied zwischen der Malefizhoheit, die allein bei Wertheim liegt und den mit Würzburg und Castell geteilten Zentgericht und Bußen (1580); Supplik von Kilian Kübler, Hans Appel, Hans Seibit u.a. aus Würzburg und Margetshöchheim um die Freilassung des Georg Seibit (o.D.); Schreiben des Zentgrafen von Remlingen wegen der Zentpflicht (1589); Protest Graf Ludwigs III. von Löwenstein-Wertheim gegen den Verlust der Zent Remlingen und Darlegung der Rechtslage und Rechteverteilung zwischen Wertheim, Castell und Würzburg in der Zent (Konzept, 1600)
1 cm
Archivale
Appel, Hans
Freund, Michael; Amtmann zu Remlingen
Kübler, Kilian
Seibit, Georg
Seibit, Hans
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ