Vorbereitung des 100. Geburtstages von Heinrich Zille und Planung der Einrichtung einer Heinrich-Zille-Gedenkstätte 1955-1964
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AdK-O 0282
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 03. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Bildende Kunst >> 03.3. Mitglieder, Meisterschüler, Personal >> 03.3.1. Mitglieder >> 03.3.1.5. Mitglieder der Preußischen Akademie
1955, 1957 - 1964
Enthält: - Vermerke und Protokolle über die Sitzungen der Zille-Gesellschaft zur Vorbereitung des 100. Geburtstages von Heinrich Zille im Januar 1958, u.a. Bildung eines Heinrich-Zille-Ausschusses, Vorbereitung einer Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Westberliner Akademie der Künste, von Veranstaltungen, einer Publikation, der Schaffung von Sonderbriefmarken, einer Straßenbenennung nach Heinrich Zille, der Schaffung eines Dokumentarfilms und eines Denkmals, 1955, 1957 - Notizen über die Pressekonferenz des Heinrich-Zille-Ausschusses am 6.1.1958 - Beziehungen zur Westberliner Heinrich-Zille-Gesellschaft, u.a. Charakteristik der Gesellschaft durch Otto Nagel, Korrespondenz mit der Gesellschaft, Übersicht zu den Mitgliedern und dem Programm der Westberliner Gesellschaft - Korrespondenz, u.a. mit dem Ministerium für Post- und Fernmeldewesen, betr. Herausgabe einer Sonderbriefmarke, dem Rat des Kreises Dresden, betr. Zille-Ehrungen in Radeburg bei Dresden, dem Kulturbund, betr. Arbeit des Zille-Ausschusses, dem Volkskunstverlag Reichenbach, betr. Herausgabe einer Postkarten-Mappe, Lotte Werkmeister, betr. Mitgliedschaft im Zille-Ausschuß - Korrespondenz mit Margarete Köhler-Zille, betr. deren Kritik an unterlassener Information über die Bildung des Zille-Ausschusses, Hinweise auf Aktivitäten der Stadt Demmin zur Pflege des Werkes von Heinrich Zille, Auseinandersetzung mit Otto Nagel über Honorar-Forderungen von Margarete Köhler-Zille und Gerhard Flügge - Vorgang zur Errichtung eines Zille-Denkmals, u.a. Korrespondenz mit dem Magistrat von Groß-Berlin und dem Kulturbund, Schreiben von Erich Kranz (Interessen-Verteter der westdeutschen Zille-Erben) mit Kritik am Entwurf des Zille-Denkmals von Heinrich Drake, Text von Heinrich Drake "Einige Gedanken zu meinem Entwurf für ein Zille-Denkmal" - Vorgang zur geplanten Einrichtung einer Zille-Gedenkstätte in Radeburg (Kreis Dresden), u.a. Vorlage zur Errichtung des Zille-Museums in Radeburg, Korrespondenz mit Erich Selbmann (Leiter des Heimatmuseums Radeburg), Lea Grundig und Gerhard Flügge, betr. Unterstützung der Akademie bei der Einrichtung der Gedenkstätte, Ablehnung von Otto Nagel
Bildende Kunst / Sektion
1 Mappe, 96 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ
Hierarchie
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