PrAdK 1291
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.6. Sammelstiftungen 1931-1944
1931 - 1933
Enthält: Verwaltung von Immobilien, Kapital und Wertpapieren der in den Sammelstiftungen I A und I B aufgegangenen Stiftungen; Korrespondenz, v.a. mit der Preußischen Seehandlung und der Reichsschuldenverwaltung. Konkursverfahren Neue-Boden-Aktiengesellschaft (Bl. 7-101). Einladungen zu den Sitzungen der Verteilungsausschüsse, Teilnehmerlisten. Satzungen der Sammelstiftungen I A und I B (Bl. 197-204, 240-247). Protokolle der Sitzungen des Verteilungsausschusses für die Sammelstiftung I A, 2. Febr. 1932 (Bl. 230-233); 2. Dez. 1932 (Bl. 223-226); Sammelstiftung I B, 12. Juli 1932 (Bl. 174-183, mit Namenslisten der Teilnehmer und Stipendiaten). Sammelstiftung I A (für bildende Künste): Elisabeth-Wentzel-Heckmann-Stiftung; Dr.-Hermann-Günther-Stiftung; Hedwig-Stuttmeister-Stiftung; Albert-Pfaff-Stiftung; Emil-Wentzel-Stiftung; Wilhelm-Borchert-Stiftung; Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Stiftung; Marie-und-Wilhelmine-Seebach-Stiftung; Musterzeichnungsschulfonds; Dr.-Otto-Markwald-Stiftung; A.-und J.-Lessersches Stiftungskapital; Adolph-Menzel-Stiftung; Alexis-und Olga-Latté-Stiftung; Maurer-Stiftung; Stiftung der Berliner Maurer-Innung; Finkh-Stiftung; Friedrich-Wilhelm-Stiftung; Stiftung der Stadt Charlottenburg; Hermann-Gimkiewicz-Stiftung; Biersche-Stiftung. Sammelstiftung I B (für Musik, Bl. 261-267, 277-285), Vermögensstand 1931 44.000 RM; davon entfallen auf die: Hochschule für Musik 65% (Elisabeth-Wentzel-Heckmann-Stiftung; Karl-Haase-Stiftung; Johanna-Stuttmeister-Stiftung; Joseph-Joachim-Stiftung; Marie-und-Wilhelmine-Seebach-Stiftung; Marie-Wohlgeboren-Stiftung; Adolf-Schulze-Stiftung; Gerhart-Fischer-Stiftung; Dr.-W.-A.-Katz-Stiftung; S.-Roeder-Stiftung; Stiftung Stadt-Charlottenburg; Nathalie-Hirsch-geb.-Wolff-Stiftung); Akademie für Kirchen- und Schulmusik 31% (Karl-und-Philippine-Maeder-Stiftung; Dr.-Hermann-Kretzschmar-Stiftung; Robert-Radecke-Stiftung; Haupt-Stiftung); Akademie der Künste 4% (Anna-Schultzen-Asten-Stiftung; Nathalie-Hirsch-geb.-Wolff-Stiftung; Stiftung Stadt Charlottenburg; Hermann-Gimkiewicz-Stiftung; Biersche Stiftung). Rentenzahlungen an einzelne Künstler, deren Witwen und sonstige berechtigte Personen, u.a. an die Bildhauer Hans Schulz, Emmy Köcke-Potthoff; den Maler Hans Stübner; die Musiker Siegfried Piket, Kurt Fiebig, Hans Reichert, Franz Schmidt, Gerhard Jückstock, Vera Steinecke, Anna Bütschli. Enth. u.a.: Empfehlungsschreiben von Käthe Kollwitz (Bl. 213) und Hugo Lederer (Bl. 111). Preußische Staatsbank (Seehandlung), Allgemeine Geschäftsbedingungen, Ausgabe Oktober 1928 (Bl. 294). Banktechnische Merkblätter; Vordrucke der Reichsschuldenverwaltung (Bl. 12-23, 273-275). Protokoll der Sitzung des Senats und der Abteilung bildende Künste, 20. Jan. 1932, u.a. Reichertsche Milde Stiftung, Erna-Frank-Stiftung, Sammelstiftung I (Bl. 248-254, vgl. PrAdK 1225).
305 Bl. Microfilm/-fiche: 1291
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - S 6 - Bd. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ