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Allgemeine Studienangelegenheiten und juristische Studienreform
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Juristische Fakultät >> 05. Studien- und Stipendienangelegenheiten >> 05.01. Allgemeine Studentische und Immatrikulationsangelegenheiten
1925-1945
Enthält v.a.: Herausgabe einer amtlichen Zeitschrift "Student, Staat und Wirtschaft" der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fachgruppe der Deutschen Studentenschaft. - Programm und Stipendien der Academie de Droit International de La Haye. - Anfragen zum Studienplan der Fakultät: Berlin, Göttingen, Szeged (Ungarn), Heidelberg. - Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums: Fahrpreisermäßigung für Studierende bei Lehrausflügen, Erscheinen einer gemeinsamen "Deutschen Hochschulstatistik" ab SS 1928, Aufgaben der Akademischen Auskunftsämter für Studien- und Berufsfragen an Universitäten, Wiedereinführung von Abtestaten bei Vorlesungen mit Besprechungsstunden und Repetitorien; Ausführung des Gesetzes gegen die Überfüllung der Deutschen Schulen und Hochschulen (23. Aug. 1933), dabei: Zulassung nichtarischer Studierender; Ankündigung politischer Vorlesungen im Vorlesungsverzeichnis, Anordnung einer studentischen Arbeitsdienstpflicht, Annahme von Privatvorlesungen, Prüfungen bei Philosophie als Nebenfach, Zulassung von Auslandsdeutschen und Ausländern ohne deutsche Hochschulreife, Beurlaubung vom SA-Dienst während des Examens, Zulassung von Reichsausländern jüdischer Abstammung, Untersagung der Einberufung von Studierenden an Hoch- und Fachschulen während der Semesterarbeit, Verteilung österreichischer Flüchtlingsstudenten aus Jugoslawien an deutsche Hochschulen, Zulassung von erstimmatrikulierten Anwärtern in Sanitätskorps und Marine; Ableistung des Arbeitsdienstes für Abiturientinnen, Studenten und Abiturienten; Abhaltung einer Vorlesungsreihe über Menschenführung und organische Betriebsführung durch nationalsozialistische Dozenten, Erteilung des Hochschulreifezeugnisses (auf Antrag) für den Besuch und zahlenmäßige Beschränkung der Hochschulen sowie Lockerungsbestimmungen (außer Nichtarier), Gleichstellung staatenloser Nichtarier (Medizinstudierende) mit Ausländern, Entbindung katholischer Studierender bzw. Angehöriger weiblicher Ordensgenossenschaften von Arbeitsdienstpflicht der Abiturienten, Zulassung von Nichtariern ohne Arbeitssdienst zum Studium und Militärdienst, Vermeidung und Bestrafung von Mißbrauch bei falschen Angaben zur SA-Zugehörigkeit, Kontingente für Zulassung von Studenten, Berechtigung des Reifezeugnisses einer 3-jährigen Frauenschule, Wehrdienst der Studenten und Exmatrikulation Wehrpflichtiger, Teilnahme am 1. Reichsleistungskampf der Deutschen Studentenschaft, Verbot des Hörens bei jüdischen Repetitoren und Nichtzulassung zur Prüfung bei Verstoß, Zulassung begabter Personen ohne Reifezeugnis, Errichtung von Studien-Freistellen der Akademie für Internationales Recht im Haag mit Hilfe der Carnegie-Stiftung für den Internationalen Frieden, Semesterbeitrag für die Einführung des Films in den Hochschulunterricht, Anrechung freiwilliger Heeresdienste auf die Studienzeit, Ausweis sittlicher Führung bei Aufnahme von Studenten, Neuausfertigung des Studienbuches, Teilnahme von jüdischen Mischlingen an Vorlesungen und Übungen; Anerkennung der Reifeprüfung deutscher Auslandsschulen, dabei: Formular: Zeugnis der Reife; Studium des Vermessungswesens, dabei: Diplom-Prüfungsordnung für Studierende des Vermessungswesens, Studienordnung für Studierende des Vermessungswesens; Zulassung von Gasthörern an deutschen Hochschulen, dabei: Richtlinien für die Zulassung als Gasthörer; Studium sudetendeutscher Studierender, Pflichtuntersuchungen ausländischer Studierender; Zulassung zum Studium ohne Reifezeugnis, dabei: Sonderreifeprüfungen, Prüfungsordnung, Durchführungsbestimmungen; Verstärkter Einsatz von weiblichen Arbeitskräften in der Land- und Hauswirtschaft, Gleichstellung der Reifezeugnisse der Ostmark und sudetendeutscher Gebiete mit denen des Altreiches, Zulassungsvoraussetzung zum Hochschulstudium, dabei: Zulassung von Mischlingen und Juden; Beurlaubung von Studenten, Beitragszahlung für den studentischen Gesundheitsdienst, Maßnahmen zur Durchführung eines erfolgreichen Studiums, Fortsetzung des Studiums baltendeutscher Studierender, Anrechnung von Auslandssemestern rückgeführter volksdeutscher Studenten, Durchführung des Unterrichtsbetriebes in Trimester, Festsetzung von Semesterhöchstzahlen. - Berufsberatung der Abiturienten und Studierenden. - Ausleihe von Lichtbildreihen der Reichszentrale für Heimatdienst. - Zeitungsausschnitt C. Z. Klötzel: Wandlungen im Studentenleben, aus einer kleinen Universität, Greifswald, in: Berliner Tageblatt, 15. Jan. 1929. - Umfrage zur Aktienrechtreform. - Vorlesungsprogramm der Akademie für Internationales Recht Haag 1929. - Veröffentlichungen der Akademischen Auskunfts- und Berufsämter zur Studien- und Berufsberatung (Druck). - Aktualisierung und Druckkosten des Universitäts-Taschenbuches. - Heinrich Voigts: Stellung der Universitäten zu Reifezeugnissen der Höheren Mädchenbildungsanstalten, in: Deutsche Mädchenbildung, Zeitschrift für das gesamte höhere Mädchenschulwesen, Dortmund 1929, dabei auch: Umfrage. - Zeugnis-Formular: Übungen in den Staatswissenschaften. - Anfragen zu Studium und Prüfungen: cand. jur. I. Moldt, Haepe, cand. jur. Clemes Wegehoff, Genschmer, Noetzel, Rahneberg, stud. jur. Ernst Bumke, stud. rer. pol Römer, Kurt Kraatz, Otto Berndt, Martin Kornmesser, Wolfgang Müller, cand. jur. Alf von Sivers, stud. jur. Ulrich Streiter, W. Breuning, Walter Krüger, Blenke, Heinrich Andree, Hilde Lindner, stud. jur. Klaus-Dietrich Neumeyer, stud. jur. Werner Kolck, Hedi Grunewald, stud. jur. Ulrich Streiter, stud. jur. Elisabeth Raspe, stud. jur. Walter Mattey, cand. rer. pol. Karl-Heinz Hofmann, Annemarie Sperling, Ingrid Harbig-Simon. - Ratschläge für die Einrichtung des Studiums der Rechtswissenschaft (Druck 1926). - Abschluß der Vorbereitung der Studienreform, dabei: Entschließung des Staatsrats (15. Jan. 1931) zur juristischen Studienreform, Richtlinien für die Erlangung des Zulassungsscheins zur Teilnahme an rechtswissenschaftlichen Übungen, Vorlesungsprogramm. - Diskussion und Stellungnahmen zur Hochschulreform, dabei: Nichthonorierung unbewilligter Vorlesungen, Referendarexamen, Angleichung an österreichische Verhältnisse. - Anfragen betr.: Gebühren, Zulassung und Mißbrauch für Studenten mit höherer Semesterzahl, mangelnde Lateinkenntnisse der Studenten, Stand des rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Promotionswesens, Errichtung eines Jugendrechtsseminars. - Studienplan. - Wiedereinführung der Stenographie. - Studienprogramm des Instituts für forstliche und koloniale Forstwirtschaft der Forstlichen Hochschule Tharandt (Abt. der TU Dresden, Druck). - Dr. Heinrich: Die Kontingentierung der Großstadt-Hochschulen, Abschrift aus: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, 20. März 1936. - Anwendung der juristischen Studienordnung. - Erfahrungen mit Richtlinien für das Studium der Rechtswissenschaft/Studienreform, dabei: Bericht der Universität Marburg, Bericht der Fakultät, Stellungnahmen der Fakultätsprofessoren. - Merkblatt für die Vorstudienausbildung der Reichsstudentenführung (Druck).
Band: Bd 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.