Ritter Ruegger von Schaubeck bestätigt, dass sein verstorbener Bruder Hainrich von Schaubeck mit seiner Zustimmung den eigenen Anteil am dritten Teil des Großen und Kleinen Zehnten zu Bietigheim für eine ewige Messe am Altar der Heiligen Katharina dem Kloster von Steinheim übergeben hat. Er bestätigt außerdem die Übergabe eines halben Hofes zu Kleinbottwar, genannt der Talhanz Hof, ebenfalls an den Katharinenalter im Kloster Steinheim durch seinen ebenfalls verstorbenen Bruder Wolf von Schaubeck. Die Messe soll vom Konvent des Klosters Steinheim an einen weltlichen Priester vergeben werden.
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Ritter Ruegger von Schaubeck bestätigt, dass sein verstorbener Bruder Hainrich von Schaubeck mit seiner Zustimmung den eigenen Anteil am dritten Teil des Großen und Kleinen Zehnten zu Bietigheim für eine ewige Messe am Altar der Heiligen Katharina dem Kloster von Steinheim übergeben hat. Er bestätigt außerdem die Übergabe eines halben Hofes zu Kleinbottwar, genannt der Talhanz Hof, ebenfalls an den Katharinenalter im Kloster Steinheim durch seinen ebenfalls verstorbenen Bruder Wolf von Schaubeck. Die Messe soll vom Konvent des Klosters Steinheim an einen weltlichen Priester vergeben werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 524 U 111
Archiv Kl. Steinheim 7. B.
A 524 Bü 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 524 Steinheim
Steinheim >> Urkunden >> 2. Einzelne Orte >> 2.6 Bietigheim
1365 November 30 (Andreas)
20,1 x 34,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Ritter Ruegger von Schaubeck
Siegler: Der Aussteller; Kloster Steinheim; Ritter Hans von Urbach, gesessen zu Liebenstein; Brunolt von Urbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 anhängende Siegel, stark abgerieben
Siegler: Der Aussteller; Kloster Steinheim; Ritter Hans von Urbach, gesessen zu Liebenstein; Brunolt von Urbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 anhängende Siegel, stark abgerieben
Schaubeck, Heinrich von; um 1363-1365
Schaubeck, Ruegger von; Ritter, um 1350-1365
Schaubeck, Wolf von; um 1352-1365
Bietigheim : Bietigheim-Bissingen LB; Zehnt
Kleinbottwar : Steinheim an der Murr LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:25 MEZ
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