Johann Rudolf von Steinau genannt Steinrück bekennt: Der Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Eucharius [Weiner] hat ihm heute für die dem Kloster verkauften Güter, Einkünfte und Gerechtsame in Kissingen, Burglauer, Heufurt, Poppenroth und Stralsbach 2548 Gulden bezahlt. Außerdem hat er ihm für die im Kaufvertrag bedingte Kutsche mit zwei Pferden 200 Gulden entrichtet. Bereits zuvor hatte er der Ehefrau desVerkäufers und ihren Kindern 40 Reichstaler bezahlt. Johann Rudolf von Steinau quittiert über die empfangenen Summen und verzichtet auf alle seine Rechte an den verkauften Gütern, Einkünften und Gerechtsamen. Auf seine Bitte siegelt sein Vetter Georg Wolf von Rotenhan mit. Aussteller: Johann Rudolf von Steinau. Empfänger: Kloster St. Stephan
Vollständigen Titel anzeigen
Johann Rudolf von Steinau genannt Steinrück bekennt: Der Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Eucharius [Weiner] hat ihm heute für die dem Kloster verkauften Güter, Einkünfte und Gerechtsame in Kissingen, Burglauer, Heufurt, Poppenroth und Stralsbach 2548 Gulden bezahlt. Außerdem hat er ihm für die im Kaufvertrag bedingte Kutsche mit zwei Pferden 200 Gulden entrichtet. Bereits zuvor hatte er der Ehefrau desVerkäufers und ihren Kindern 40 Reichstaler bezahlt. Johann Rudolf von Steinau quittiert über die empfangenen Summen und verzichtet auf alle seine Rechte an den verkauften Gütern, Einkünften und Gerechtsamen. Auf seine Bitte siegelt sein Vetter Georg Wolf von Rotenhan mit. Aussteller: Johann Rudolf von Steinau. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 966
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 117
Registratursignatur/AZ: K § 3 n 3 (18. Jh.); L 23 N 6 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1675 Juni 24, Bamberg
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Bamberg
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 505
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap. Siegel: S 1: Johann Rudolf von Steinau; aufgedrücktes rotes Lacksiegel, unbesch. S 2: Georg Wolf von Rotenhan; aufgedrücktes rotes Lacksiegel, unbesch.
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Bamberg
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 505
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap. Siegel: S 1: Johann Rudolf von Steinau; aufgedrücktes rotes Lacksiegel, unbesch. S 2: Georg Wolf von Rotenhan; aufgedrücktes rotes Lacksiegel, unbesch.
Steinau genannt Steinrück, Johann Rudolf von
Weiner, Eucharius, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Rotenhan, Georg Wolf von
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Kissingen (heute Bad Kissingen), Zehnt
Kissingen (heute Bad Kissingen), Flurnamen
Burglauer (Lkr. Rhön-Grabfeld), Einkünfte
Burglauer (Lkr. Rhön-Grabfeld), Beständner
Heufurt (Stadt Fladungen/Lkr. Rhön-Grabfeld), Gut
Fladungen (Lkr. Rhön-Grabfeld), Amt
Poppenroth (Stadt Bad Kissingen), Gehölz
Stralsbach (Gde. Burkardroth/Lkr. Bad Kissingen), Gehölz
Bamberg, Wirtshaus, Zum Einhorn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Würzburg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Hochstift und Domkapitel Würzburg (Tektonik)
- Hochstift Würzburg (Tektonik)
- Mediate Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster St. Stephan Würzburg (Tektonik)
- Kloster St Stephan Würzburg Urkunden (Bestand)
- Einzelregestierung von Urkunden (Gliederung)
CC0 1.0 Universell