Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden, 350
Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1566 Januar 24
Regest: Vor den Bürgermeistern Hermann Schotteller und Hynrick Wybberth und dem Rat der Stadt Beckum (Beckem) erscheinen Dyderick Schutte und seine Frau Gertrud, Bürger zu Beckum, und verkaufen an Johan Vlogell und Johan Besteman, Provisoren des Kleinen Hospitals, eine erbliche jährliche Rente von 5 Schilling Münsterscher Währung für 5 Taler. Die Rente ist jährlich fällig auf Lichtmess (Februar 2) aus 1 Morgen Land zu 2 Mudde Weizeneinsaat östlich vor Beckum bei dem Lippweg (Lypwegge) oberhalb des alten Teiches (boven dem olden dyke) zwischen Meister Hans Speder und dem Kapitel zu Beckum, belastet mit 1 Mudde Bischofsweizen. Die Verkäufer sowie Herman Westhoff und Egbert Davensberg gen. Lambertz, Bürger zu Beckum, geloben Bezahlung und Währschaft. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin 8 Tage vor oder nach mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 36 x 17 cm; anhängendes Stadtsekret beschädigt. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 350
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 350
Urkunden
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:22 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland