Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II (Bestand)
Show full title
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Deutscher Orden >> Regierung Mergentheim
1214-1796
Überlieferungsgeschichte
Der im Hauptstaatsarchiv Stuttgart gebildete Auslesebestand verschiedenener Provenienzen, darunter der Grundstock der mittelalterlichen Kommende Mergentheim, enthält die seit 1810 von den württembergischen Archivkommissären des 19. Jh. in Mergentheim ausgehobenen Archivalien, die nach den damaligen Bewertungskriterien als die für das Königreich vorzüglichsten Dokumente angesehen wurden. Die Zweiteilung in Teil I und II beruht auf der zeitlichen Abfolge der Akzessionen in Stuttgart. In beide Bestände sind spätere auch andere Provenienzen eingegliedert worden, unter anderem Urkunden, die vom bayerischen Kreisarchiv in Würzburg an die württembergische Archivverwaltung abgegeben worden waren. Diese Stücke (Bestellnrrn. U 7 und U 336) wurden im Jahr 2007 im Zuge des Beständeausgleichs zwischen der bayerischen und der baden-württembergischen Archivverwaltung wieder an das Staatsarchiv Würzburg abgegeben. Ebenfalls nicht mehr im Bestand befinden sich neun Urkunden (U 193-196, 199, 201-202, 204, 351) aus dem Kloster Schöntal, die den an den Deutschen Orden verkauften Hof des Klosters in Mergentheim betreffen. Sie wurden bei der Neuverzeichnung in Bestand B 503 I (Kloster Schöntal: Urkunden) überführt.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand betrifft Kommende, Stadt, Spital, Dominikanerkloster und Kapuzinerkloster Mergentheim und die deutschordenschen Ämter um Mergentheim. Die Gliederung folgt den Sachrubriken des 19. Jahrhunderts. Die Titelaufnahmen (Regesten) basieren bei den wenigen im Bestand enthaltenen Akten auf den Angaben in einem von E. Schneider um 1900 angelegten Findbuch, bei den Urkunden zum allergrößten Teil auf Regesten, die im Zuge eines AB-Projekts Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts erstellt wurden. Im Zusammenhang mit der Online-Publikation des Findbuchs wurden die Regesten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen und formal vereinheitlicht; eine inhaltliche Überprüfung der Regesten, insbesondere ein nochmaliger Abgleich mit den Originalen wurde nicht vorgenommen.
Der im Hauptstaatsarchiv Stuttgart gebildete Auslesebestand verschiedenener Provenienzen, darunter der Grundstock der mittelalterlichen Kommende Mergentheim, enthält die seit 1810 von den württembergischen Archivkommissären des 19. Jh. in Mergentheim ausgehobenen Archivalien, die nach den damaligen Bewertungskriterien als die für das Königreich vorzüglichsten Dokumente angesehen wurden. Die Zweiteilung in Teil I und II beruht auf der zeitlichen Abfolge der Akzessionen in Stuttgart. In beide Bestände sind spätere auch andere Provenienzen eingegliedert worden, unter anderem Urkunden, die vom bayerischen Kreisarchiv in Würzburg an die württembergische Archivverwaltung abgegeben worden waren. Diese Stücke (Bestellnrrn. U 7 und U 336) wurden im Jahr 2007 im Zuge des Beständeausgleichs zwischen der bayerischen und der baden-württembergischen Archivverwaltung wieder an das Staatsarchiv Würzburg abgegeben. Ebenfalls nicht mehr im Bestand befinden sich neun Urkunden (U 193-196, 199, 201-202, 204, 351) aus dem Kloster Schöntal, die den an den Deutschen Orden verkauften Hof des Klosters in Mergentheim betreffen. Sie wurden bei der Neuverzeichnung in Bestand B 503 I (Kloster Schöntal: Urkunden) überführt.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand betrifft Kommende, Stadt, Spital, Dominikanerkloster und Kapuzinerkloster Mergentheim und die deutschordenschen Ämter um Mergentheim. Die Gliederung folgt den Sachrubriken des 19. Jahrhunderts. Die Titelaufnahmen (Regesten) basieren bei den wenigen im Bestand enthaltenen Akten auf den Angaben in einem von E. Schneider um 1900 angelegten Findbuch, bei den Urkunden zum allergrößten Teil auf Regesten, die im Zuge eines AB-Projekts Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts erstellt wurden. Im Zusammenhang mit der Online-Publikation des Findbuchs wurden die Regesten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen und formal vereinheitlicht; eine inhaltliche Überprüfung der Regesten, insbesondere ein nochmaliger Abgleich mit den Originalen wurde nicht vorgenommen.
498 Urkunden, 18 Büschel (7,2 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:40 PM CET