Kauf- / Rentenbrief
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B-KR, KuR Nr. 344
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1601-1700
9. März 1647
Vor dem Notar Joannes Trawen bekennt Henrich von Gahlen zum Pothler für sich und seine Frau Maria Hertlieff von Aßbeck, daß sie Regina Deckenbrock, Mutter der Jungfern des Klosters Ringe zu Münster auf der St. Ludgeristraße, für 200 Rt. Kapital eine Rentverschreibung überschrieben haben aus der Hand des Notars Henrich Weyscher, auf Elisabeth Pilsticker, Witwe Johan Römer, Doktor der Rechte und Richter der Stadt Münster, und ihre Söhne und Tochter (Johan Römer, Kanoniker zu Fritzlar, Henrich Römer, Doktor der Rechte, und Ursula Römer), sprechend aus dem Jahr 1642 Juli 28 (anfangend: "In Gottes Nahmen amen kundt und zu wissen sey hiemitt, ... ", endend: "Undt seindt dieße dinge also geschehen und verrichtet in der Stadt Münster in Westphalen in weilandt herrn Doctoris Roemeres auff der Salthstraße belegenen hauß in der Stuben in beiseins der Ehrbaren Stephens zu Dildorpff von Ahlen und Hermanßen Schungell auß dem Stiftt Colln auß dem Surrlandt gebohren ...").
Pap.Urk., Unterschrift des o. g. Notars, Unterschrift der Eheleute H. Gahlen und Maria Herdtleif von Aßbeck.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen:
Theodor zur Hegge, Saccelan zu St. Ludgeri, und Bernard Bultte junior.
Theodor zur Hegge, Saccelan zu St. Ludgeri, und Bernard Bultte junior.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ