11.01 Bischöfe
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Tektonik
Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 11 Nachlässe
Von den bisher fünf verstorbenen Bischöfen des Bistums liegen nur von Dr. Johannes Pohlschneider und Dr. Klaus Hemmerle umfangreiche Nachlässe vor. Bei den ersten drei Bischöfen handelt es sich um jeweils kleinere Nachlässe, die mit Dokumentation angereichert sind. Die Amtszeiten der Bischöfe: 1931-1937: Dr. theol. et jur. can. Joseph Heinrich Peter Vogt 1938-1943: Dr. theol. Hermann Joseph Sträter [Apostolischer Administrator] 1943-1954: Dr. theol. h. c. Johannes Joseph van der Velden 1954-1974: Dr. theol. et phil. Johannes Pohlschneider 1975-1994: Dr. theol. Klaus Hemmerle Bei jedem Nachlass findet sich eine Kurzbiographie, ein Hinweis auf den Inhalt sowie Literaturangaben bzw. eine Quellenangabe zur Biographie. Bei manchen Beständen gibt es noch Unterbestände. Dies ist immer dann der Fall, wenn neben dem Aktenbestand (Signatur beginnt mit A) und den darin integrierten Filmen, Videos, Audiokassetten, CDs etc. (Signatur beginnt mit D) noch Pläne und Karten (Signatur beginnt mit P), Fotos (Signatur beginnt mit F) und/oder Realien (Signatur beginnt mit R) vorhanden sind. Aber auch in den Aktenbeständen finden sich (vereinzelt) Pläne, Fotos und Realien vor allem Siegelstempel); insbesondere wenn die Verzeichnung schon länger zurückliegt. Auch für Nachlässe gelten die in der Anordnung über die Sicherung und Nutzung der Archive der katholischen Kirche (Kirchliche Archivordnung - KAO) aufgeführten Schutzfristen, die für Bischofsnachlässe 60 Jahre betragen. Eine Verkürzung von Schutzfristen kann in besonders begründeten Fällen auf Antrag durch den Ortsordinarius genehmigt werden (§ 10 (1)).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ