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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: rlektor Cellarius Nicolai, Pregitzer, Magirus, Harpprecht, Neuffer, Rümelin, Simon, Plachetius, Schickhard, Gerhard; 1.) Bitte des Burggrafen von Dona, Kammerherr und Obrist des röm.Kaisers, Rat des Königs zu Ungarn und Böhmen, um Aufenthalt des Mag. Friederich Hermann Flayder, Professor [und Bibliothekar] bei ihm. Aufforderung an Flayder, die Bibliotheksschlüssel an Mag. Schickhardt zu geben. [UAT 2/18, Bl. 140]; 2.) Beschwerde des Dr. [iur] Wolf Walter Grueber (Anm. 1) und des J. Abraham Höltzl (Anm. 2) wegen der Einquartierung des Generalfeldmarschalleutnant, Johan de Wöhrt. Ratschlag von der Universität, sich an den Herzog von Lothringen zu wenden. [UAT 2/18, Bl. 140f.]; 3.) Bericht des Dr. Martin Neuffer über seine Geschäfte bei den kgl.Kommisaaren in Herrenberg (Anm. 3). Hohe Geldforderungen der Kommissare zur Verhaltung des Fürsten von Lothringen, samt dem Generalstab und anderen Herren. Verschiebung der Beratung. [UAT 2/18, Bl. 140'f.]; Anm. 1: Dr. [iur] Wolf Walter Grueber: MUT 21046 [1624]; MUT 21250 [1625]; MUT 21295 [1626]. Anm. 2: J. Abraham Höltzl: MUT 17271 [1604]; MUT 17639 [1606]; aus Österreich. Anm. 3: Vgl. UAT 2/18,129.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.