Abschrift der Akten der Diskussio Hans Frie. Haus: Das Örtgen am Ägidikirchhof und am Ende der Pferdestiege.
Vollständigen Titel anzeigen
B-Acta jud, 93
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1601-1700
1628 - 1628
Enthält: Antragsteller: die Erben des Hans Frie, nämlich a. Anna Frie, Witwe Lukas Dreihaus und Katharina Frie, Witwe Lambert Sterneman in Münster; b. Katharina Frie, Frau Johan Lindeman und Essa Frie in Sendenhorst; c. Gerd Frie und Katharina, Frau Johan Frie (Kinder des + Dietrich Frie) in Amsterdam. Das Nachbarhaus zum Örtgen gehörte i.J. 1566 dem Meister Kaspar von Coln. Die Erben Frie haben das Haus an den Bäcker Sebastian Oesterhoff verkauft. Frühere Eigentümer des Hauses waren: 1527 Hw. Johan Hoverman, 1528 Theodor Wyn, 1535 Johan Becker, Pastor in Handorp, 1559 Heinrich Burman, rector altaris S. Georgii in der Antoniikapelle am Mauritztor, 1567 Johan Butberg und Frau Elsa. Gläubiger: die Offizianten der Kapelle B.M.V. im Domumgang, Johann Heggemann, Kaplan in Lamberti, als Besitzer der Vikarie S. Georgii in der Antonii-Kapelle; Heinrich Scholbroch, Bursarius an Ludgeri. Erwähnt werden Johan von Groningen; Bernd Stael(?); Notar Wennemar Wischman; Ausrufer Johan Lutman; Ratsherr Gerhard Varvick; Notar Johan Hesseling.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ