Friedrich Fröbel (Bestand)
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FRÖBEL
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung - Archiv (Archivtektonik) >> B. Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR >> Nachlässe, Vorlässe, Teilnachlässe und Personenfonds
Bestandsbeschreibung: Der Pädagoge Friedrich Wilhelm August Fröbel (geb. 21.04.1782, gest. 21.06.1852) war Schüler Pestalozzis und begründete 1837 den ersten deutschen Kindergarten als ”Anstalt zur Pflege des Beschäftigungstriebes der Kindheit und Jugend“ in Bad Blankenburg und gilt damit als Vater des Kindergartens. Dieser basiert auf seinen theoretischen Ansätzen zum frühen Kindesalter. Die Spieltheorie‘ von Friedrich Fröbel ist auf das grundlegende Wahrnehmen des Kindes mit möglichst vielen Sinnen gerichtet: So sollen Fühlen, Tasten, Hören, sowie Sprechen und Singen angesprochen und zunehmend verschränkt werden. Fröbel weist damit dem kindlichen Spielen und dem Beschäftigungstrieb des Kleinkindes eine herausragende Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung zu. Die sogenannten Fröbel‘schen Spielgaben, welche Fröbel konzipierte und mit ausführlichen Anleitungen für die Verwendung versah, werden ebenso wie seine Kinderlieder und Reime bis heute in Kindergärten genutzt.
Der im Archiv der BBF verwahrte Teilnachlass von Friedrich Fröbel wird als Berliner Nachlass bezeichnet. Die Unterlagen wurden 1976 an das Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR abgegeben. Der Bestand enthält einzigartiges Quellenmaterial aus der Zeit zwischen 1800 bis 1850 wie beispielsweise Manuskripte zur Entwicklung der Spielgaben, zu den Liedern und Bewegungsspielen. Darüber hinaus sind Abhandlungen zur Einrichtung des Kindergartens und der Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen, sowie zeitgenössische Abhandlungen über Fröbels Bildungs- und Erziehungsbestrebungen überliefert. Hinzu kommen Materialien aus der praktischen pädagogischen Tätigkeit Fröbels in Frankfurt am Main, Yverdon, Keilhau, Helba bei Meiningen und Blankenburg. Der Berliner Nachlass enthält zudem zahlreiche Ausgaben des Wochenblattes ”Die erziehende Familie“ (1826), des ”Sonntagsblattes“ (1838 - 1840) und ”Friedrich Fröbels Wochenschrift“ (1850). Besonders sei auf den umfangreichen Briefwechsel hingewiesen, der im Archiv der BBF verwahrt wird und über eine digitale Edition einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Zu den Korrespondenzpartnern von Fröbel zählen u. a. Johann Heinrich Pestalozzi, Adolph Diesterweg, Mitarbeiter und Freunde. Der Bestand lagert als Depositum des Bundesarchivs im Archiv der BBF.
Er ist vollständig erschlossen und über ein gedrucktes Findbuch zu recherchieren.
Altsignatur
1.1.03.
Weiterführende Archivalien:
Blankenburger Nachlass, Friedrich-Fröbel-Museum in Bad Blankenburg
Keilhauer Nachlass, Staatsbibliothek zu Berlin
Der im Archiv der BBF verwahrte Teilnachlass von Friedrich Fröbel wird als Berliner Nachlass bezeichnet. Die Unterlagen wurden 1976 an das Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR abgegeben. Der Bestand enthält einzigartiges Quellenmaterial aus der Zeit zwischen 1800 bis 1850 wie beispielsweise Manuskripte zur Entwicklung der Spielgaben, zu den Liedern und Bewegungsspielen. Darüber hinaus sind Abhandlungen zur Einrichtung des Kindergartens und der Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen, sowie zeitgenössische Abhandlungen über Fröbels Bildungs- und Erziehungsbestrebungen überliefert. Hinzu kommen Materialien aus der praktischen pädagogischen Tätigkeit Fröbels in Frankfurt am Main, Yverdon, Keilhau, Helba bei Meiningen und Blankenburg. Der Berliner Nachlass enthält zudem zahlreiche Ausgaben des Wochenblattes ”Die erziehende Familie“ (1826), des ”Sonntagsblattes“ (1838 - 1840) und ”Friedrich Fröbels Wochenschrift“ (1850). Besonders sei auf den umfangreichen Briefwechsel hingewiesen, der im Archiv der BBF verwahrt wird und über eine digitale Edition einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Zu den Korrespondenzpartnern von Fröbel zählen u. a. Johann Heinrich Pestalozzi, Adolph Diesterweg, Mitarbeiter und Freunde. Der Bestand lagert als Depositum des Bundesarchivs im Archiv der BBF.
Er ist vollständig erschlossen und über ein gedrucktes Findbuch zu recherchieren.
Altsignatur
1.1.03.
Weiterführende Archivalien:
Blankenburger Nachlass, Friedrich-Fröbel-Museum in Bad Blankenburg
Keilhauer Nachlass, Staatsbibliothek zu Berlin
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
28.04.2025, 7:50 AM CEST