Kläger: Freiherr Waldemar von Loevendahl, Generalmajor, kursächsischer Oberhofmarschall und Gutsbesitzer in Sachsen, namens seiner verstorbenen Frau Dorothea, geb. Gräfin von Brockdorff, und Franz Ernst Vogt, Obersachwalter und Professor zu Kiel, als Kurator der Freiin Ulrica Antonella von Loevendahl, Konventualin zu Preetz, sowie Carl von Rodenberg und Wilhelm Ir(r)wing, preußische Räte, zu Berlin als Vormünder der Kinder des Freiherrn Carl Friedrich von Schmettau, preußischer Amtshauptmann und Gutsbesitzer in Sachsen, und seiner Frau, geb. Freiin von Loevendahl, Beklagte: Graf Christian Detlef zu Reventlow, namens seiner Frau Benedicte Margarethe, geb. Gräfin von Brockdorff, zu Altona, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Philipp Ludwig Meckel, Dr. Johann Paul Besserer, Dr. Johann Nicolaus Schmidt, Streitgegenstand: Streit unter den Erben aus der zweiten Ehe des Grafen Cai Bertram von Brockdorff um Eviktionsleistung wegen des verlorenen Prozesses mit dem Grafen Cai Lorenz von Brockdorff um das Gut Bothkamp
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Kläger: Freiherr Waldemar von Loevendahl, Generalmajor, kursächsischer Oberhofmarschall und Gutsbesitzer in Sachsen, namens seiner verstorbenen Frau Dorothea, geb. Gräfin von Brockdorff, und Franz Ernst Vogt, Obersachwalter und Professor zu Kiel, als Kurator der Freiin Ulrica Antonella von Loevendahl, Konventualin zu Preetz, sowie Carl von Rodenberg und Wilhelm Ir(r)wing, preußische Räte, zu Berlin als Vormünder der Kinder des Freiherrn Carl Friedrich von Schmettau, preußischer Amtshauptmann und Gutsbesitzer in Sachsen, und seiner Frau, geb. Freiin von Loevendahl, Beklagte: Graf Christian Detlef zu Reventlow, namens seiner Frau Benedicte Margarethe, geb. Gräfin von Brockdorff, zu Altona, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Philipp Ludwig Meckel, Dr. Johann Paul Besserer, Dr. Johann Nicolaus Schmidt, Streitgegenstand: Streit unter den Erben aus der zweiten Ehe des Grafen Cai Bertram von Brockdorff um Eviktionsleistung wegen des verlorenen Prozesses mit dem Grafen Cai Lorenz von Brockdorff um das Gut Bothkamp
LASH, Abt. 390 Nr. 215
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1732-1742
Enthält: Landgericht 1732-1733, RKG 1734-1742; Vergleich zwischen den Parteien 1703 (Q 5, Beilage A); Revers des Freiherrn von Loevendahl 1704, Herausgabe von Urkunden und Obligationen und Zurückgabe von Gutsuntertanen (Q 5, Beilage C); Vertrag von 1720 über den Verkauf und die Zession des Gutes Holdorf in Mecklenburg (Q 38-39); "Machtspruch" der um das Gut Bothkamp eingesetzte Kommission 1731; "Schreiben um Bericht" des RKG 1733 (Q 26); Aktenstücke und Dokumente aus dem Streit der Gräfin zu Reventlow mit Christian Ludwig von Hammerstein zu Krummendiek, Kampen und Friedrichsgabe, kurbraunschweigischer Oberst, als Schuldner des Freiherrn von Schmettau, um die Einweisung in das Gut Friedrichsgabe vor der Regierungskanzlei zu Glückstadt, dem Landgericht und dem RKG 1734-1736, Prozessschrift, Notizen im "Reichs Post-Reuter" über die Versteigerung von Friedrichsgabe (nach Q 63); Trauerbrief 1736 (Q 47); Präzedenz-Urteil des Landgerichts in dem Streit des Heinrich Rantzau mit der Frau des Feldmarschalls Josias Rantzau 1643 (Q 41, Beilage DD)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 71 - 74
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ