Mainz, 1577.01.19. (Richter Valentin Spieß). Die B. Hans Acker, Mehlwieger an der Altenmonsterpforte, Klas Müller, Peter Wolf, Philipp Harth, Rucker Schwartz, Hans von Lich und Hans Hoffman bekunden, daß am 20.12.1576 um 5 Uhr abends Veihe, die inzwischen verstorbene Frau des Bäckers Matheis Denzer an der Altenmonsterpforte, etwas schwach und bettlägerig, ihr Testament gemacht habe: Sie hat noch drei Brüder, Paulus, Johann und Gottfried, und zwei Schwestern, Katharina und Margreth: Diesen vermacht sie 10 fl. (jedem 2 fl.); außerdem Margreth, Hans von Lichs Frau, ihren besten Pelz, ihren beiden Mägdlein und Verwandten Maria und Barbara all ihre Kleider, alles übrige ihrem Mann. Z.: Herr Adam Petri Faust, Gerichtsschreiber, und Johann Rab, Maurer.
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Mainz, 1577.01.19. (Richter Valentin Spieß). Die B. Hans Acker, Mehlwieger an der Altenmonsterpforte, Klas Müller, Peter Wolf, Philipp Harth, Rucker Schwartz, Hans von Lich und Hans Hoffman bekunden, daß am 20.12.1576 um 5 Uhr abends Veihe, die inzwischen verstorbene Frau des Bäckers Matheis Denzer an der Altenmonsterpforte, etwas schwach und bettlägerig, ihr Testament gemacht habe: Sie hat noch drei Brüder, Paulus, Johann und Gottfried, und zwei Schwestern, Katharina und Margreth: Diesen vermacht sie 10 fl. (jedem 2 fl.); außerdem Margreth, Hans von Lichs Frau, ihren besten Pelz, ihren beiden Mägdlein und Verwandten Maria und Barbara all ihre Kleider, alles übrige ihrem Mann. Z.: Herr Adam Petri Faust, Gerichtsschreiber, und Johann Rab, Maurer.
U / 1577 Januar 19 (in 5 / 6)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
19.01.1577
Stadtgericht Mainz
In 5 / 06, fol. 236 r.
Urkunden
Testamentum pestilentiale.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ