Die an Kursachsen von Kaiser und Papst geschickte Gesandtschaft wegen eines zu haltenden Konzils und die deswegen nach Schmalkalden ausgeschriebene Zusammenkunft der protestantischen Stände sowie die den Gesandten im Namen dieser Stände gegebene Antwort
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 II Bü 24
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 II Heilbronn, Reichsstadt: Religionswesen
Heilbronn, Reichsstadt: Religionswesen >> 1. Reformation
1533
Enthält: Der Kaiser und der Papst schicken Gesandten an den Kurfürsten von Sachsen um wegen eines zu haltenden Konzils mit ihm zu verhandeln. Sie übergeben dem Kurfürsten in einigen Artikeln die Gesinnungen des Kaisers und des Papstes, welche der Kurfürst bei der ohnehin am kommenden Johannis-Tag in Schmalkalden zu haltenden Versammlung der Protestierenden Stände vorzulegen verspricht. Die Versammlung wird gehalten und unterm letzten Juni den Gesandten die Antwort der Stände geschickt, in der die Vorschläge der Gesandten verworfen werden und ein freies christliches Konzil, darin die Sachen nach Gottes Wort gerichtet werden, verlangt wird.
1 Bü
Archivale
Schmalkalden SM
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:50 MEZ
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