Verkauf von Gütern in Großenenglis an Cappel durch Antonia von Boyneburg
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Urk. 18, 116
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1268 März 6
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
1268 März 6
Ausf. Perg. - 2 Sg. anh.: 1. RundSg. des Klosters Kreuzberg (nur Bruchstücke). 2. RundSg. der Stadt Kreuzberg (besch.), Beschreibung bzw. Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.283 Nr.8, 9
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum feria 3. post dominicam Reminiscere anno domini 1268
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad (C.), Propst des Klosters Kreuzberg (Cruceburg), Schultheiß und Bürger dieser Stadt bekunden die Aussage der edlen Frau Antonia gen. von Boyneburg (Boumeneburg), sie habe mit Zustimmung ihres Sohnes ihre Güter in Großenenglis (maiori Engilgis) dem Stift Cappel verkauft, wie dies in darüber ausgefertigten Urkunden ersichtlich sei (sicut in litteris super hiis confectis idem monasterium poterit demonstrare). Weder ihre Brüder und Schwiegersöhne (generi) noch einer ihrer Erben dürfe das Stift im rechtmäßigen Besitz jener Güter stören, da sie selbst, bevor sie diese von ihrem verstorbenen Bruder, dem Fritzlarer Kanoniker Volpert, erhalten hatte, vor vielen Jahren ihre Töchter verheiratet und ihnen ein ausreichendes Erbe zugewiesen hatte (ipsis quantum voluerat de hereditate sua et potuerat assignando).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bonis in Engelgis Antonie quondam de Bomeneburg. (Inventar 1527) x
Vermerke (Urkunde): Zeugen: in Kreuzberg: Konrad Propst, Bertold Schultheiß, Herdein (Herdeynus) Ritter, Konrad Sohn des Rabodo, Heinrich Sohn der Wendelmud (Wendilmudis)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Pleban in Remsfeld (Remigozueld)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Konvent des Nonnenklosters und die Stadt Kreuzberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 50r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.112
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad (C.), Propst des Klosters Kreuzberg (Cruceburg), Schultheiß und Bürger dieser Stadt bekunden die Aussage der edlen Frau Antonia gen. von Boyneburg (Boumeneburg), sie habe mit Zustimmung ihres Sohnes ihre Güter in Großenenglis (maiori Engilgis) dem Stift Cappel verkauft, wie dies in darüber ausgefertigten Urkunden ersichtlich sei (sicut in litteris super hiis confectis idem monasterium poterit demonstrare). Weder ihre Brüder und Schwiegersöhne (generi) noch einer ihrer Erben dürfe das Stift im rechtmäßigen Besitz jener Güter stören, da sie selbst, bevor sie diese von ihrem verstorbenen Bruder, dem Fritzlarer Kanoniker Volpert, erhalten hatte, vor vielen Jahren ihre Töchter verheiratet und ihnen ein ausreichendes Erbe zugewiesen hatte (ipsis quantum voluerat de hereditate sua et potuerat assignando).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bonis in Engelgis Antonie quondam de Bomeneburg. (Inventar 1527) x
Vermerke (Urkunde): Zeugen: in Kreuzberg: Konrad Propst, Bertold Schultheiß, Herdein (Herdeynus) Ritter, Konrad Sohn des Rabodo, Heinrich Sohn der Wendelmud (Wendilmudis)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Pleban in Remsfeld (Remigozueld)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Konvent des Nonnenklosters und die Stadt Kreuzberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 50r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.112
Ursprünglich beiliegend Nr. 698, 699.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ