Ruprecht Hirschawer bestätigt, von Erzbischof Leonhard von Salzburg das Kastenamt Muldorff (1) für 20 Jahre erhalten zu haben. Er verspricht, die Einnahmen und Ausgaben und das dort eingelagerte Getreide persönlich zu verwalten und eine jährliche Abrechnung vorzulegen. Das Einlagern von Getreide Dritter im Kasten ist untersagt. Für seine Tätigkeit erhält er jährlich 50 rheinische Gulden. Er sichert zu, keinerlei Rechte, Gülten oder Getreide an sich zu ziehen und auch Kardinal Mathias von Gurgg (2) als Koadjutor des Erzstifts Salzburg und Nachfolger Erzbischof Leonhards treu zu dienen und vor Schaden zu bewahren. Forderungen, die aus seinem Amt entstehen, soll er gegenüber dem erzbischöflichen Rat geltend machen. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Hirsauer, Ruprecht
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Ruprecht Hirschawer bestätigt, von Erzbischof Leonhard von Salzburg das Kastenamt Muldorff (1) für 20 Jahre erhalten zu haben. Er verspricht, die Einnahmen und Ausgaben und das dort eingelagerte Getreide persönlich zu verwalten und eine jährliche Abrechnung vorzulegen. Das Einlagern von Getreide Dritter im Kasten ist untersagt. Für seine Tätigkeit erhält er jährlich 50 rheinische Gulden. Er sichert zu, keinerlei Rechte, Gülten oder Getreide an sich zu ziehen und auch Kardinal Mathias von Gurgg (2) als Koadjutor des Erzstifts Salzburg und Nachfolger Erzbischof Leonhards treu zu dienen und vor Schaden zu bewahren. Forderungen, die aus seinem Amt entstehen, soll er gegenüber dem erzbischöflichen Rat geltend machen. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Hirsauer, Ruprecht
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 376
GU Mühldorf 772
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1501-1600
1515 November 29
Fußnoten:
1) Mühldorf (Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Gurk (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
1) Mühldorf (Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Gurk (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Reversale Rudberti Hirschawer pro granario in Muldorf ad annos viginti 1515, 1
Originaldatierung: Saltzburg an phintztag vor sannd Andreß tagdes heyligen zwelfboten 1515
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1515
Monat: 11
Tag: 29
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Reversale Rudberti Hirschawer pro granario in Muldorf ad annos viginti 1515, 1
Originaldatierung: Saltzburg an phintztag vor sannd Andreß tagdes heyligen zwelfboten 1515
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1515
Monat: 11
Tag: 29
Hirsauer: Ruprecht\ Kastner, Mühldorf
Mühldorf (Lkr. Mühldorf a. Inn): Kastenamt
Gurk (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A), Bistum: Bischöfe, Mathias
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Mathias (Koadjutor)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Leonhard
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöflicher Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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