Der Offizial des erzbischöflichen Hofes in Köln transsumiert eine Urkunde Papst Innozenz' IV. von 1252 April 10, in der dieser dem Erzbischof (Konrad) von Köln zu unterbinden befiehlt, daß Angehörige und Besitz der Dominikaner entgegen päpstlicher Privilegien und Gnadenerweise geschädigt werden. Diejenigen, die solches unternehmen, sind unter Ausschluß der Appellation mittels kirchlicher Strafe in die Schranken zu weisen. Der Aussteller kündigt sein Siegel an.
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Der Offizial des erzbischöflichen Hofes in Köln transsumiert eine Urkunde Papst Innozenz' IV. von 1252 April 10, in der dieser dem Erzbischof (Konrad) von Köln zu unterbinden befiehlt, daß Angehörige und Besitz der Dominikaner entgegen päpstlicher Privilegien und Gnadenerweise geschädigt werden. Diejenigen, die solches unternehmen, sind unter Ausschluß der Appellation mittels kirchlicher Strafe in die Schranken zu weisen. Der Aussteller kündigt sein Siegel an.
B 612u, 3
B 612u Dominikanerkloster Warburg - Urkunden
Dominikanerkloster Warburg - Urkunden
1287 Februar 15
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Urkunde
Siegelführer: Offizial von Köln
Vgl. Urk. 37 (WUB 4 Nr. 1924), wonach im Februar 1287 vor dem Offizial der Kölner Kurie ein Streit zwischen den Warburger Dominikanern und Warburger Bürgern verhandelt wurde.
Offizial von Köln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Dominikanerkloster Warburg (Tektonik)
- Dominikanerkloster Warburg / Urkunden (Bestand)