F 142 - Fort Fun Freizeitpark Sauerland Karl Freiherr von Wendt (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> F - Firmen
1948-1986
Firmensitz: Bestwig Branche: Freizeitindustrie, Tourismus 1967/68: Bau eines Schleppliftes für den Wintersport in der Gemeinde Bestwig-Ramsbeck ab 1970: Ausbau des Freizeitbetriebes 1971: Anlage eines Campingplatzes, eines Feriendorfes mit 25 Blockhäusern und des Restaurants Fort Fun Saloon (Steakhaus): Einweihung des Reiterzentrums Fort Fun 1972: Bau eines Sesselliftes, des Bergrestaurants Stüppel-Hütte und einer 780m langen Rutschbahn 1972/1973: Bau des Hotels Schloß Gevelinghausen 1973: Gründung der "Sauerland-Flugdienst GmbH" mit Sitz in Meschede-Schüren; am 27. Oktober 1973: Einweihung des Hotels Schloß Gevelinghausen, 1975: Vergrößerung des Restaurantbetriebes auf der Skihütte auf 100 Plätze; erste Planungen für eine vom Land Nordrhein-Westfalen mitfinanzierte "wetterunabhängige Freizeitgroßanlage" 1976: am 9. Juli 1976 Eröffnung der Westernstadt mit 38 Gebäuden 1977: Schließung des Reiterzentrums Fort Fun 1979: Einweihung der Westernbahn (17 km Strecke) und einer Wildwasserbahn (640 m) 1981: Verlegung des Unternehmenssitzes von Gevelinghausen nach Bestwig-Wasserfall; Eröffnung des Fahrbetriebes "Wirbelwind" 1983: Modernisierungs- und Verschönerungsmaßnahmen 1985: Vergleichsanmeldung; Verkauf des Hotels mitsamt Inventar 1986: Erlöschen des von Wendt''schen Unternehmens am 25. März 1986; das Nachfolgeunternehmen unter der Geschäftsleitung von Peter Vohle firmiert unter der Bezeichnung "Fort Fun Abenteuerland Betriebsgesellschaft mbH". 6 m Der Bestand enthält vor allem: Gliederung und Führung des Betriebes 1971-1985; Unternehmenszielplan 1978-1985; Bau und Betrieb des Hotels Schloß Gevelinghausen 1971-1985; Bilanzen und Jahresabschlüsse 1975-1979; Investitionen für die Gewerbebetriebe 1973-1977; Hausmitteilungen 1979-1985; Reiterzentrum 1971-1977; Geschäftsbeteiligungen an den Firmen Sauerland Flugdienst GmbH, Meschede 1972-1984; Pronto KG Regensburg 1962-1989; Dehler KG, Meschede1983-1989; Mini-Carry GmbH, Düsseldorf 1970-1975; Süddeutsche Großflächen-Werbung, Berlin 1966-1981; Inventare der Betriebsstellen 1971-1975; Schriftwechsel betr. die einzelnen Betriebsstellen des Freizeitparks 1971-1985; Schriftwechsel mit Verbänden und Kammern 1973-1986; An- und Verkauf von Nutzflächen 1973-1985; Unterlagen zur Werbung 1980-1983; Kontenbücher und Saldenlisten 1948-1986; Investitionen in Kanada: Two Seasons, Mont Cascades, Brighton Marina 1978-1981; privater Schriftwechsel des Freiherrn Karl von Wendt 1970-1985; Mitarbeit von Wendts im Fremdenverkehrsverband Sauerland e. V. 1974-1985, dem Rat der Stadt Olsberg 1976-1981 und in verschiedenen städtischen Ausschüssen 1977-1982; Druckschriften, u. a. Haushaltspläne 1961-1983; Briefköpfe 1973-1981.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ