Marquart von Krummesse, Knappe, verkauft unter Vorbehalt des Rückkaufs das halbe Dorf Krummesse, die Mühle daselbst, das halbe Dorf Niemark, den See zu Beidendorf und die Gerichtsbarkeit in den ganzen beiden genannten Dörfern an Segebodo Crispin III., Ratsherr zu Lübeck, für 1000 Mark lübsch. Mitlober: Eckhard von Krummesse, Ritter, Henneke von Krummesse, Detlev von Krummesse, Vicke von Krummesse und Hinrik von Krummesse zu Klempau, Bethemann Zabel, Detlev Grönau und Berthold von Ritzerau, Knappen. d.d. Lübeck 1380 des vriidaghes vor midvasten.
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Marquart von Krummesse, Knappe, verkauft unter Vorbehalt des Rückkaufs das halbe Dorf Krummesse, die Mühle daselbst, das halbe Dorf Niemark, den See zu Beidendorf und die Gerichtsbarkeit in den ganzen beiden genannten Dörfern an Segebodo Crispin III., Ratsherr zu Lübeck, für 1000 Mark lübsch. Mitlober: Eckhard von Krummesse, Ritter, Henneke von Krummesse, Detlev von Krummesse, Vicke von Krummesse und Hinrik von Krummesse zu Klempau, Bethemann Zabel, Detlev Grönau und Berthold von Ritzerau, Knappen. d.d. Lübeck 1380 des vriidaghes vor midvasten.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 151
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1380
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den angehängten neun Siegeln ist eins verloren, mehrere sind beschädigt
Verzeichnung
1380 März 2 Lübeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ