"Lichtspiele Mössingen" - Vom Lebenstraum einer Familie
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 R030018/203
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003 >> April 2003
26. April 2003
Die Schaspielerin Isabelle Huppert hat es ihm angetan und die bewegten Bilder überhaupt. Seit seinem zehnten Lebensjahr zeigt Walter Schlegel Filme: Zuerst im Holzschuppen seiner Eltern, dann im Wirtshaus und seit 1952 im eigenen Kino in Mössingen.
Man muss sein Publikum ein bisschen erziehen". Nach diesem Motto und mit einem anspruchsvollen Programm stellt sich Walter Schlegel seit damals mit seinem Familienbetrieb erfolgreich der Konkurrenz von Fernsehen, Video und Multiplex.
Inzwischen sind die "Lichtspiele Mössingen" zu einem Programmkino avanciert, das zahlreiche Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene erhielt.
Jetzt ist ein Buch über die wechselvolle Geschichte des "Cinema Paradiso" von Mössingen erschienen. Die Familie Schlegel und die Besucher erinnern sich: An den Bau des Kinos in den 50-er Jahren, der einst als "Teufelswerk" abgetan wurde, an italienische Filmvorführungen für die Gastarbeiter, aber auch an schwere Zeiten, als die "Lichtspiele Mössingen" dem Ruin nahe waren.
Man muss sein Publikum ein bisschen erziehen". Nach diesem Motto und mit einem anspruchsvollen Programm stellt sich Walter Schlegel seit damals mit seinem Familienbetrieb erfolgreich der Konkurrenz von Fernsehen, Video und Multiplex.
Inzwischen sind die "Lichtspiele Mössingen" zu einem Programmkino avanciert, das zahlreiche Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene erhielt.
Jetzt ist ein Buch über die wechselvolle Geschichte des "Cinema Paradiso" von Mössingen erschienen. Die Familie Schlegel und die Besucher erinnern sich: An den Bau des Kinos in den 50-er Jahren, der einst als "Teufelswerk" abgetan wurde, an italienische Filmvorführungen für die Gastarbeiter, aber auch an schwere Zeiten, als die "Lichtspiele Mössingen" dem Ruin nahe waren.
0:03:20; 0'03
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Schlegel, Stefan
Schlegel, Walter
Mössingen TÜ
Film
Ländlicher Raum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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