Cristoff Rigawer bestätigt, von Erzbischof Leonhard von Salzburg mit Zustimmung von Kardinal Mathias von Gurgkh (1), Koadjutor des Erzbischofs, das Kastenamt und die Maut zu Tittmaning (2) für zehn Jahre erhalten zu haben. Er verspricht eine jährliche Abrechnung sämtlicher Einnahmen an Geld und Getreide und sichert zu, die Landstraße, deren Bau von Mautgeldern finanziert worden war, in gutem Zustand zu halten und sämtliche Ausgaben hierfür abzurechnen. Als jährlichen Sold erhält er 20 Pfund Pfennige von der Maut und 28 Pfund Pfennige vom Kasten sowie Hafer für zwei Pferde. Er will sich mit diesen Einnahmen zufrieden geben, die Urbarleute des Erzbischofs und die Kaufleute nicht höher belasten und keine Urbarrechte an sich ziehen. Schäden, die er in Diensten des Erzbischofs oder durch Ausübung seiner Ämter erleidet, soll er vor dem Rat geltend machen. Bei Zuwiderhandlung gegen die Vereinbarungen soll er die Ämter verlieren. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Rigauer, Christoph
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Cristoff Rigawer bestätigt, von Erzbischof Leonhard von Salzburg mit Zustimmung von Kardinal Mathias von Gurgkh (1), Koadjutor des Erzbischofs, das Kastenamt und die Maut zu Tittmaning (2) für zehn Jahre erhalten zu haben. Er verspricht eine jährliche Abrechnung sämtlicher Einnahmen an Geld und Getreide und sichert zu, die Landstraße, deren Bau von Mautgeldern finanziert worden war, in gutem Zustand zu halten und sämtliche Ausgaben hierfür abzurechnen. Als jährlichen Sold erhält er 20 Pfund Pfennige von der Maut und 28 Pfund Pfennige vom Kasten sowie Hafer für zwei Pferde. Er will sich mit diesen Einnahmen zufrieden geben, die Urbarleute des Erzbischofs und die Kaufleute nicht höher belasten und keine Urbarrechte an sich ziehen. Schäden, die er in Diensten des Erzbischofs oder durch Ausübung seiner Ämter erleidet, soll er vor dem Rat geltend machen. Bei Zuwiderhandlung gegen die Vereinbarungen soll er die Ämter verlieren. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Rigauer, Christoph
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 386
HU Salzburg 604; GU Tittmoning 97
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1501-1600
1519 Mai 1
Fußnoten:
1) Gurk (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
2) Tittmoning (Lkr. Traunstein)
1) Gurk (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
2) Tittmoning (Lkr. Traunstein)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Reversale Cristoferi Rigawer locatione mute et granarii in Titmaning ad annos decem 1519 C 22 ad 1
Originaldatierung: Saltzburg an montag nach der heyligen zwelfboten sannd Philips und Jacobs tag 1519
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1519
Monat: 5
Tag: 1
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Reversale Cristoferi Rigawer locatione mute et granarii in Titmaning ad annos decem 1519 C 22 ad 1
Originaldatierung: Saltzburg an montag nach der heyligen zwelfboten sannd Philips und Jacobs tag 1519
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1519
Monat: 5
Tag: 1
Rigauer: Christoph\ Mautner u. Kastner, Tittmoning
Gurk (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A), Bistum: Bischöfe, Mathias
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Mautamt
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Kastenamt
Tittmoning (Lkr. Traunstein): Landstraße, Instandhaltung
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Leonhard
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Mathias (Koadjutor)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöflicher Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
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