Klage des Commissarius Fisci Lic. Johann Georg Beckhof bzw. Hartwig Hintze gegen die Hauptleute im Kirchspiel Drochtersen wegen eigenmächtig vorgenommener Nebenanlage
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Rep. 5a, Nr. 1313
Rep. 5a Fach 105 Nr. 51
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 9 Sachen des Commissarius Fisci
1709-1712
Enthält: Anzeige des Commissarius Fisci an die Regierung vom 19. Juli 1709, mit nachfolgenden Mandaten an den Gräfen Niclas Christian Adler im Land Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom 27. August 1709 und 10. Januar 1710 wegen Untersuchung der Sache; Bericht des Gräfen vom 29. Januar 1710 (mit Anlage: Rechnungen); Schreiben der Regierung an Beckhof vom 1. Februar 1710 und Gesuch Beckhofs vom 7. Februar 1710, mit nachfolgender Zitation der Beschuldigten vor die Regierung vom 11. Februar 1710; Gesuche der Zitierten vom 7. und 14. März 1710 um Befreiung von der Klage bzw. Geldstrafe; Vernehmungsprotokoll vom 7. März 1710 und Vollmacht der zitierten Paul Brümmer, Hans Hinrich Engel und Johann von der Beck für den Anwalt Barthold am Ende vom 2. März 1710; Bescheide der Regierung vom 7. März und 2. April 1710; Gesuch des Commissarius Fisci an die Regierung vom 14. November 1710 um Urteilsvollstreckung, mit nachfolgenden Vollstreckungsmandaten an den Regierungsrat Georg Bernhard von Engelbrechten und den Gräfen Adler; Appellationsnotifikation der Beklagten wegen der Geldstrafen vom 6. Februar 1711; Gesuch der Bekl. vom 10. Februar 1711 um Suspension der Vollstreckung, mit nachfolgenden Verfügungen an Engelbrechten und Adler vom 13. Februar 1711; Gesuch Beckhofs vom 13. Februar 1711; Gesuch des Amtsnachfolgers Hartwig Hintze an die Regierung vom 7. März 1712 um Urteilsvollstreckung nach abgeschlagener Appellation (mit Anlage: Urteil des Tribunals vom 6. November 1711), mit nachfolgenden Vollstreckungsmandaten vom 22. April 1712; weitere Gesuche der Bekl. um Suspension der Vollstreckung vom 24. und 31. Mai 1712 (mit Anlage: Attestat des Tribunals vom 19. Mai 1712); nachfolgende Mandate der Regierung an Engelbrechten und Adler vom 24. und 31. Mai 1712 wegen Suspension
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Beckhof, Johann Georg, Lic., Commissarius Fisci Adler, Niclas Christian, Gräfe, Land Kehdingen, Bützflethischer Teil Hintze, Hartwig, Commissarius Fisci Brümmer, Paul, Drochtersen Engel, Hans Hinrich, Drochtersen Beck, Johann von der, Drochtersen Ende, Barthold am, Anwalt Engelbrechten, Georg Bernhard von, Regierungsrat
Drochtersen, Kirchspiel, Hauptleute Drochtersen, Kirchspiel, Nebenanlage
Klage, fiskalische Hauptleute, Drochtersen, Kirchspiel Nebenanlage, Drochtersen, Kirchspiel Tribunal, Wismar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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