Die Grafen Heinrich II. von Holstein-Rendsburg und Nikolaus von Holstein-Rendsburg bestätigen der Äbtissin und dem Konvent des Klosters Itzehoe, dass Johann van Otteshude, anders genannt Schulenborch, und seine Söhne dem Kloster all ihre Besitzungen auf dem Felde von Itzehoe verkauft haben.
Vollständigen Titel anzeigen
LASH, Urk.-Abt. 123 Nr. 63
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe >> 1 Urkunden
1368
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den beiden Siegeln ist das erste nur bruchstückhaft erhalten Rückschrift (16. Jh.): "Idßeho. Uppe Jacob Meynnstorppen hoff", dazu von anderer Hand: "und barch". 1 deutsche Übersetzung, 15. Jh., Papier, beglaubigt von Notar Gerhard Goltsmede Rückschrift (um 1600): "Yohan fan Schulenborch oder Yohan Otzehuden de heft tho Sude etlike hoven geven". 1 Abschrift, 16. Jh., Papier, einer deutschen Übersetzung, beglaubigt von Notar Johann Brusehauer 1 deutsche Übersetzung, geschrieben von Hand des Klosterschreibers Hinrich Huge, Papier Rückschrift (16. Jh.): "Utschryft der segel und breve up de olde stat".
Verzeichnung
1368 November 30
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ