Anna von Mengen, Meisterin der Gemeinde des Hauses zu Gorheim, bekundet wegen 1 Pfund Gült aus einer Scheune in der Stadt Mengen (1), die Anna die Schätzin innehatte und die in die Dotation der Pfründe des Heiligkreuzaltars in der Michaelskapelle zu Gorheim gehörte: Anna die Schätzin hat 20 Pfund Heller Landeswährung erhalten. Die Gemeinde hat für das Pfund Gült eine Wiese gegeben (2), die an der Schmeihe und an der Wiese der vorgenannten Pfründe liegt. Diese Wiese war geteilt zwischen der Pfründe und dem Haus der Gemeinde. Sie (die Gemeinde) haben ihren Teil zu dem Teil der Pfründe gegeben, sodaß jetzt aus beiden Teilen eine Wiese gemacht worden ist. Dies ist geschehen mit Einwilligung des Heinrich Röchlinger, Kaplans der Frauen (1) Mengen, Kreis Saulgau (2) Es liegt also folgender Vorgang vor: Die Gemeinde hat die der Pfründe zustehende Gült abgelöst und der Pfründe dafür eine Hälfte der Wiese gegeben
Vollständigen Titel anzeigen
Anna von Mengen, Meisterin der Gemeinde des Hauses zu Gorheim, bekundet wegen 1 Pfund Gült aus einer Scheune in der Stadt Mengen (1), die Anna die Schätzin innehatte und die in die Dotation der Pfründe des Heiligkreuzaltars in der Michaelskapelle zu Gorheim gehörte: Anna die Schätzin hat 20 Pfund Heller Landeswährung erhalten. Die Gemeinde hat für das Pfund Gült eine Wiese gegeben (2), die an der Schmeihe und an der Wiese der vorgenannten Pfründe liegt. Diese Wiese war geteilt zwischen der Pfründe und dem Haus der Gemeinde. Sie (die Gemeinde) haben ihren Teil zu dem Teil der Pfründe gegeben, sodaß jetzt aus beiden Teilen eine Wiese gemacht worden ist. Dies ist geschehen mit Einwilligung des Heinrich Röchlinger, Kaplans der Frauen (1) Mengen, Kreis Saulgau (2) Es liegt also folgender Vorgang vor: Die Gemeinde hat die der Pfründe zustehende Gült abgelöst und der Pfründe dafür eine Hälfte der Wiese gegeben
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 23
Repert. XVI, Bp Gorheim Nr. 13, Kasten B, Fach 30 F. Dom. Arch. Nr. 33
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1430 Februar 24 oder September 21 (Mathis)
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung: ehrsamer Werner Wiler, Kaplan zu Inzigkofen
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.], 1 Blatt||Dorsualvermerk: Nr. 13, Dise wis ist in der beschribung No. 20 bey den pfruendtwissen zue finden im 7ten blat, Nro. 11, Ist die wüs zu schmeyen, In dem Provinzkasten Nro. 6
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.], 1 Blatt||Dorsualvermerk: Nr. 13, Dise wis ist in der beschribung No. 20 bey den pfruendtwissen zue finden im 7ten blat, Nro. 11, Ist die wüs zu schmeyen, In dem Provinzkasten Nro. 6
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Hohenzollerische Bestände (Tektonik)
- Grafschaft Sigmaringen und souveränes Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen (Tektonik)
- Regierung und Verwaltung (Tektonik)
- Grafschaft Sigmaringen (Tektonik)
- Grafschaft Sigmaringen: Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)