Mainz, 1604.04.10. Jost von Riedt, Domherr zu Mainz, Bamberg und Würzburg, Johann Druckenlandt, Dechant des St. Moritzstiftes zu Mainz und Stephan Vischer, Vikar des Viktorstiftes zu Mainz, - verkaufen als Testamentsvollstrecker des Johann Dorfeller, Vikar von St. Viktor dem Domkapitel für 1000 Gulden Batzen das Haus am Kulstock, zwischen der Backstube zur ewigen Mauer und einem Reuland Hans Spies, Bürger und Maler; zinst Eberbach 16 Heller -. Die Verkäufer haften mit ihren liegenden Gütern. S. 1) Jost von Riedt, 2) Jodokus, Druckenlandt, 3) Stephan Vischer und deren eigenhändige Unterschriften.
Vollständigen Titel anzeigen
Mainz, 1604.04.10. Jost von Riedt, Domherr zu Mainz, Bamberg und Würzburg, Johann Druckenlandt, Dechant des St. Moritzstiftes zu Mainz und Stephan Vischer, Vikar des Viktorstiftes zu Mainz, - verkaufen als Testamentsvollstrecker des Johann Dorfeller, Vikar von St. Viktor dem Domkapitel für 1000 Gulden Batzen das Haus am Kulstock, zwischen der Backstube zur ewigen Mauer und einem Reuland Hans Spies, Bürger und Maler; zinst Eberbach 16 Heller -. Die Verkäufer haften mit ihren liegenden Gütern. S. 1) Jost von Riedt, 2) Jodokus, Druckenlandt, 3) Stephan Vischer und deren eigenhändige Unterschriften.
U / 1604 April 10
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
10.04.1604
Domstift Mainz
Ausfertigung.Perg. S. 1 fehlt, S. 2 und 3 in geschlossenen Kapseln erhalten.
Urkunden
Eingelegtes Blatt in den unteren Rand der Urkunde: Quittung für Adam Conradi, Vertreter des Domstiftes, über die bezahlten 1000 Mark für das Haus, - vom 27. April 1604.
Conradi, Adam
Dorfeller, Johann
Druckenlandt, Jodokus
Druckenlandt, Johann
Jost von Riedt
Spies, Hans
Vischer, Stephan
Mainz
Mainz
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ