Mainz, 1613.10.17. (Richter Hettisch). Der B. und Bender Hans Borniger u.s.Fr. Anna bekennen, daß ihnen der B. und Mehlwieger an der Altmünsterpforte Johann Weyß u.s.Fr. Dorothea 100 fl. geliehen haben, verzinslich auf Galli. Unterpfand: Ein Baumstück, im Domstück genannt, neben Leonhard Becker und Georg Dieterich Hagenauer, zinst 3 ß dem Domstift; ihr Eckhaus an der Altmünsterpforte, neben Velten Jorgen und dem Altmünsterischen Rohrgarten, zinst 20 Albus Heiliggeist, 6 Albus den Predigern, und ist mit 150 fl. den Erben Christoph Albrechts d.J. beschwert. Z.: Michael Bierfelder und Wilhelm Klein.
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Mainz, 1613.10.17. (Richter Hettisch). Der B. und Bender Hans Borniger u.s.Fr. Anna bekennen, daß ihnen der B. und Mehlwieger an der Altmünsterpforte Johann Weyß u.s.Fr. Dorothea 100 fl. geliehen haben, verzinslich auf Galli. Unterpfand: Ein Baumstück, im Domstück genannt, neben Leonhard Becker und Georg Dieterich Hagenauer, zinst 3 ß dem Domstift; ihr Eckhaus an der Altmünsterpforte, neben Velten Jorgen und dem Altmünsterischen Rohrgarten, zinst 20 Albus Heiliggeist, 6 Albus den Predigern, und ist mit 150 fl. den Erben Christoph Albrechts d.J. beschwert. Z.: Michael Bierfelder und Wilhelm Klein.
U / 1613 Oktober 17 (in 5 / 23)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
17.10.1613
Stadtgericht Mainz
In 5 / 23, fol. 271 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ