Sigismund Seyfried, Freiherr von Promnitz, auf Pleß, Sorau, Triebel und Naumburg, Landvogt der Niederlausitz, belehnt im Namen Johann Georgs [I.], Kurfürsten und Herzogs von Sachsen, Jost und Johann Otto von Stutterheim mit der ihnen nach dem Tod ihres Vaters Georg von Stutterheim in einem am 21. November 1650 geschlossenen Erbvergleich mit ihren Brüdern Friedrich und Wolf Abraham von Stutterheim zugefallenen Hälfte des Gutes Kreblitz mit allen Zubehörungen samt zwei Bauerngütern und einem Gärtner, die ihr Vater von Daniel Kirchner, kurfürstlich-sächsischem Geheimen Sekretär, ferner einen Bauern, zwei Bauerngüter und einen Gärtner im Dorf Zauche, die ihr Vater vom Rat der Stadt Luckau bzw. von Caspar Christoph von Löben erkauft hatte. Er belehnt zur gesamten Hand Friedrich und Wolf Abraham von Stutterheim, Brüder der Belehnten, und deren Vettern, die Gebrüder Georg, Wilhelm und Alexander von Stutterheim, sowie Nikolaus Friedrich von Stutterheim auf Radewiese. "geschehen zu Lübben, am 26. Octobris, anno 1651."