Regierung Arnsberg Forstarchiv 15
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.2. 2. Forstakten >> 4.2.4. Straßen- und Wegebau
1787-1799, 1808
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuche des Bergmanns Martin Holderberg zu Nauholz, Johannes Becker zu Wilgersdorf, Maurermeister Johannes Julius zu Obernetphen und des Wegeaufsehers Philipp Wickel um Zahlung einer Abschlagszahlungen für ihre Arbeiten und Aufsicht auf dem neuen Weg (1787-1794); Aufhauung bzw. Bau des Kohlenfuhrwegs von der gräflich-wittgensteinischen Grenze, den so genannten Heinen an, bis auf den Schlag auf den Schmitthain (1787-1788); Begutachtung der Einstellung eines besonderen Aufsehers für den Weg von der gräflich-wittgensteinischen Grenze, den so genannten Heinen an, bis auf den Schlag auf den Schmitthain und Gesuch des Johannes Julius zu Obernetphen um Übertragung der Aufsicht und Ausbesserung des neuen Weges (1787); Fällung von schattenwerfenden Bäumen an der Chaussee von der gräflich-wittgensteinischen Grenze, den so genannten Heinen an, bis auf den Schlag auf den Schmitthain (1787); Festsetzung der Länge des Ruthenmaßes des noch weiter auszubauenden, mit Holz gebauten Wegstücks am Schmitthain (1788); Spezifikation der 1788-1790 auf dem Chausseeweg am Schmitthain im Niederforst verfertigten Arbeiten und Messungen sowie der geleisteten Abschlagszahlungen (1788-1790); Gesuche des gewesenen Husars Johann Philipp Wickel zu Obernetphen sowie des Interimsförsters Johannes Weiß zu Hainchen um Konferierung der vakanten Aufsicht über den Chausseeweg (1789-1791); Gesuch des Maurers Johannes Julius zu Obernetphen um Konferierung der vakanten Aufsicht über den Chausseeweg (1790); Anlegung eines neuen Fahrweges durch die Gemeinden Brauersdorf, Nauholz und Obernau am Schmitthain und Erhebung eines Wegegeldes (1791-1792); Suppliken des Wegeaufsehers Ott zu Siegen über die schlechte Beschaffenheit der Schmitthainer Chaussee (1794-1795); Beschwerde des Chauseeknechts Gros über die schlechte Unterhaltung der beiden Chausseen am Schmitthain und Schiereichholz (1798-1799); Gesuch des Philipp Wickel um eine Zulage zur Bauunterhaltung der Schmitthainer Chaussee (1794); Verlosung der Köhlerei des Johannes Klöckner zu Obernau (1808); Gesuch der Gemeinde Obernau um Entlassung vom Wegebau am herrschaftlichen Wald bzw. von der Reparatur eines Weges in der obersten Schmalobernau (1808). Korrespondenten u.a.: Interimschausseeaufseher Sckell (Dillenburg), Förster Christoph Käufer (Netphen), von Preuschen (Dillenburg), Amtmann Eßler (Netphen), Dapping (Dillenburg), Forstadjunkt Johannes Weiß (Hainchen/Irmgarteichen), J. H. Meinhard (Dillenburg), Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen), Assessor Schneider (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg (Bestand)
- 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium (Gliederung)
- 4.2. 2. Forstakten (Gliederung)
- 4.2.4. Straßen- und Wegebau (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International