Gütlicher Vergleich zwischen der Witwe des Grafen Hauprecht zu Eberstein, Frau Dorothea, geborene Freiin zu Königseck, die von ihm zur Universalerbin eingesetzt ist und dem Grafen Philipp zu Eberstein und den Vormündern seines minderjährigen Kindes Johann Jacob, zur Ausgleichung der Schwierigkeiten, die dadurch bestehen, daß der verstorbene Graf Haprecht Schulden auf den Teil der Grafschaft gemacht hat, die während der Minderjährigkeit der Obgenannten unter seiner Kuratel stand
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Gütlicher Vergleich zwischen der Witwe des Grafen Hauprecht zu Eberstein, Frau Dorothea, geborene Freiin zu Königseck, die von ihm zur Universalerbin eingesetzt ist und dem Grafen Philipp zu Eberstein und den Vormündern seines minderjährigen Kindes Johann Jacob, zur Ausgleichung der Schwierigkeiten, die dadurch bestehen, daß der verstorbene Graf Haprecht Schulden auf den Teil der Grafschaft gemacht hat, die während der Minderjährigkeit der Obgenannten unter seiner Kuratel stand
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Nr. 1306
Conv. 077
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Baden-Baden
Baden-Baden >> Eberstein(-burg), Stadt Baden-Baden, Stadtkreis Baden-Baden
1590 Februar 3
Urkunden
Ausstellungsort: Ulm
Eberstein, Dorothea, geb. von Königseck; Gräfin
Eberstein, Hauprecht von; Graf
Eberstein, Johann Jakob von; Graf
Eberstein, Philipp von; Graf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:21 MESZ
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