47/7 [fol. 381]: 1775 Oktober 16 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Kies; Kanzler Reuss; Cotta; Sartorius; Hoffmann sen.; Tafinger; Hoffmann jun.; Sigwart; Storr; Ploucquet; Uhland;; Gebrauch des Siegels: für die Fiherische und Boekhsche Sache. [UAT 47/7, Bl. 381]; 1.) Eingang eines herzogl. Schreibens in der Fiherischen Sache. [UAT 47/7, Bl. 381]; 2.) Konfirmation des Verkaufs eines Weinbergs und einer Wiese für 411 fl durch den Buchdrucker Fuss an den Handelsmann Gottschick. [UAT 47/7, Bl. 381]; 3.) Reichung eines jährl. Eimers Gratialwein an den Keller Schönhuth zu Sindelfingen (Cotta, Supremus Deputatus). [UAT 47/7, Bl. 381]; 4.) Bitte des Kellers Schönhuth zu Sindelfingen um die Konzession zur Kulturmutation von 1 Morgen 1/2 Vrtl 7 Ruthen schlechten Lands zum Grasboden. [UAT 47/7, Bl. 381]; 5.) Bitte des Michael Boßert und des Albrecht Schock zu Leonberg um Kulturmutation eines Weinberges. [UAT 47/7, Bl. 381]; 6.) Bitte des Hospitals zu Leonberg um Kulturmutation eines Ackers zu einem Baumgut. [UAT 47/7, Bl. 381]; 7.) Reichung eines Gratials von 10 Schl Dinkel an den Spezial Moegling in Brackenheim, Sohn eines Prof. [UAT 47/7, Bl. 381']; 8.) Reichung eines Gratials an die verwitwete Frau D. Harpprecht. [UAT 47/7, Bl. 381']; 9.) Gewährung eines Fruchtnachlasses für die Stadt Blaubeuren und den Flecken Sonderbuch wegen erlittenen totalen Hagelschadens. [UAT 47/7, Bl. 381']; 10.) Gewährung eines Fruchtnachlasses für die Zehntbeständer in Eningen und Grötzingen. [UAT 47/7, Bl. 381']; 11.) Reichung eines Gratials von 15 fl aus dem Fiskus an die Kommune Botnang, OA Stuttgart, für die Erweiterung des Schulhauses. [UAT 47/7, Bl. 381']; 12.) Reichung eines Gratials von 10 fl an die Kommune Altdorf, eine Filiale von Neckartailfingen, als Beitrag zum Rathaus. [UAT 47/7, Bl. 382]; 13.) Wendung der Univ. an das Oberamt Neuffen, an das Forstamt und evtl. an das Stadtgericht wegen mutwilliger Zerstörung eines neuangepflanzten Wäldchens durch Pferdezutrieb in der Kommune Käppishäusern (Kabishausen), OA Neuffen. [UAT 47/7, Bl. 382]; 14.) Zuteilung des Syndicus zur Untersuchung des Kaufangebots eines Wein- und Fruchtzehnten bei Brackenheim für 5 000 fl an die Univ. [UAT 47/7, Bl. 382]; 15.) Einkauf von ca. 80 Eimer Wein für die Weinbesoldung. [UAT 47/7, Bl. 382']; 16.) Verkauf von 10 Eimern Eninger Zehntwein unter der Kelter. [UAT 47/7, Bl. 382']; 17.) Anfertigung eines Sekretariats-Konzepts wegen der Hauszinsen. [UAT 47/7, Bl. 382']; 18.) Gewährung des Stipendium Fabrianum für den Sohn der verwitweten Pfarrerin Brecht zu Gomaringen. (Hoffmann sen. Administrator). [UAT 47/7, Bl. 383]; 19.-22.) Unterschiedsloser Antrag nach dem Regulativ bei 4 weiteren Kompetenten um diese Stipendium. [UAT 47/7, Bl. 383]; ad 7.) Reichung eines Gratials unter Protestation. [UAT 47/7, Bl. 384]; ad 8.) Reichung eines Gratials, "wie ihr Hoffnung gemacht worden". [UAT 47/7, Bl. 384]
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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