Archiv der Freiherren von Mentzingen: Herrschaft Hugstetten - Akten, Bilder, Bücher, Karten (Bestand)
Show full title
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 100/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Deposita >> Familien- und Herrschaftsarchive
Überlieferungsgeschichte
Das Schloss Hugstetten gelangte 1871 auf dem Erbweg an die im Kraichgau beheimatete freiherrliche Familie von Mentzingen. Vorbesitzer des Schlosses waren von 1491 bis 1790 die Familie Stürzel von Buchheim (1491 kaufte der 1488 in den erblichen Adelsstand erhobene Kanzler für Österreich und Burgund, Konrad Stürzel, die Herrschaft Buchheim, zu der u.a. auch das Dorf Hugstetten zählte; um 1670 wurde das Alte Schloss in Hugstetten errichtet), nach deren Erlöschen 1790 die Familie von Schackmin (Allodial- und Lehenserben der Stürzel) und schließlich ab 1801 die ursprünglich aus dem Elsaß stammende und weitverzweigte freiherrliche Familie von Andlau-Birseck (nur Allodialerben; der Lehensbesitz u.a. mit Schloss Buchheim kam 1824 ohne das dortige Archiv, das offenbar nach Hugstetten überführt wurde, an die Familie von Berstett). Das Depositum Schlossarchiv Hugstetten enthält in erheblichem Umfang Unterlagen der Vorbesitzer-Familien.
Inhalt und Bewertung
Familienangelegenheiten und persönliche Angelegenheiten einzelner Mitglieder der Familien von Andlau, van Coeverden, von Mentzingen, von Schackmin, Stürzel von Buchheim, Umbscheiden von Ehrencron u.a. (v.a. Korrespondenz, Ahnenproben und Stammbäume, Verlassenschaften, Testamente, persönliche Vermögensangelegenheiten, Eheverträge, Diensttätigkeiten, Engagement in Standeskorporationen und in politischen Angelegenheiten); Herrschaft und Grundherrschaft, v.a.: Andlau/Levare (Elsaß), Arlesheim, Bietzerberg (Saarland), Buchheim, Hugstetten, Ronchamp (Frankreich), Rotering (Nordrhein-Westfalen), St. Trudpert, Zabiehlitz/Rostell (Polen); ältere Druckwerke; Aufschwörungen; Bilder; Fotos; Karten und Pläne
Das Schloss Hugstetten gelangte 1871 auf dem Erbweg an die im Kraichgau beheimatete freiherrliche Familie von Mentzingen. Vorbesitzer des Schlosses waren von 1491 bis 1790 die Familie Stürzel von Buchheim (1491 kaufte der 1488 in den erblichen Adelsstand erhobene Kanzler für Österreich und Burgund, Konrad Stürzel, die Herrschaft Buchheim, zu der u.a. auch das Dorf Hugstetten zählte; um 1670 wurde das Alte Schloss in Hugstetten errichtet), nach deren Erlöschen 1790 die Familie von Schackmin (Allodial- und Lehenserben der Stürzel) und schließlich ab 1801 die ursprünglich aus dem Elsaß stammende und weitverzweigte freiherrliche Familie von Andlau-Birseck (nur Allodialerben; der Lehensbesitz u.a. mit Schloss Buchheim kam 1824 ohne das dortige Archiv, das offenbar nach Hugstetten überführt wurde, an die Familie von Berstett). Das Depositum Schlossarchiv Hugstetten enthält in erheblichem Umfang Unterlagen der Vorbesitzer-Familien.
Inhalt und Bewertung
Familienangelegenheiten und persönliche Angelegenheiten einzelner Mitglieder der Familien von Andlau, van Coeverden, von Mentzingen, von Schackmin, Stürzel von Buchheim, Umbscheiden von Ehrencron u.a. (v.a. Korrespondenz, Ahnenproben und Stammbäume, Verlassenschaften, Testamente, persönliche Vermögensangelegenheiten, Eheverträge, Diensttätigkeiten, Engagement in Standeskorporationen und in politischen Angelegenheiten); Herrschaft und Grundherrschaft, v.a.: Andlau/Levare (Elsaß), Arlesheim, Bietzerberg (Saarland), Buchheim, Hugstetten, Ronchamp (Frankreich), Rotering (Nordrhein-Westfalen), St. Trudpert, Zabiehlitz/Rostell (Polen); ältere Druckwerke; Aufschwörungen; Bilder; Fotos; Karten und Pläne
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:41 PM CET