Verkauf von Gütern in Wernswig an Cappel durch Hedwig von Sonnenborn
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Urk. 18, 208
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1317 Nov. 15
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1310-1319
1317 November 15
Ausf. Perg. - Urspr. abh. Sg. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno domini 1317, feria tertia proxima post festum beati Martini episcopi hyemalis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hedwig von Sonnenborn (Sunninbornin), Witwe, ihr Sohn Wigand, ihre Tochter Mechthild und deren Ehemann Bruno gen. Buchsorge bekunden, daß sie einmütig Abt und Konvent von Cappel ihre Güter in Wernswig (Werniswig) mit allem Zubehör an Feldern, Wäldern, bebauten und unbebauten Äckern, Hofstätten, Wiesen, Weiden und Gewässern zu Eigentumsrecht und ewigem Besitz und mit dem gleichen Recht, mit dem sie sie bisher besessen haben, für 63 lb. in Hessen gängiger d. verkauft haben und leisten Verzicht. Außerdem leisten Bruno und Wigand gegenüber Cappel das Währschaftsversprechen. Als Unterpfand (sub ypotheca) setzt Bruno Cappel seine Güter in Diemerode (Dimenrode) mit allem Zubehör und Recht, Wigand mit seiner Mutter und Schwester seinen Zehnten, Häuser und Äcker in und um Treysa ein, um die genannten Güter von allen rechtmäßigen Ansprüchen (de omnibus legittime incusatis) zu entlasten. Wenn sie die Güter von diesen Forderungen, die gewöhnlich Ansprache genannt werden (si super huiusmodi incusatione que wlgariter ansprache vocatur), nicht befreien können, wollen sie in der Stadt Homberg Einlager halten (ego Bruno et Wigandus predicti veniemus domino .. abbati et conuentui ad opidum Hoinberg et ibidem manebimus donec de bonis sepedictis ordinemus dictis emptoribus quidquid postulauerit iuris ordo).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bonis in Werneswig emptis ab illa de Sunnenbornen (um 1525) Hedewigis
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar von Wahlen (Walhin) Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Quanz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold Vlogo (Floge)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: H. gen. Wolf
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Meingot Lachmann (Lacman)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann (Io) Rufus
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Scuze
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf Lachmann
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Steintal (Stental)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Marburg Bürger (ciuis)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried Teufelshaupt (Tuvilshobeit)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig de Clipea
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Treysa
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 166v-167r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.103, 274, 302
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.333
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.27
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hedwig von Sonnenborn (Sunninbornin), Witwe, ihr Sohn Wigand, ihre Tochter Mechthild und deren Ehemann Bruno gen. Buchsorge bekunden, daß sie einmütig Abt und Konvent von Cappel ihre Güter in Wernswig (Werniswig) mit allem Zubehör an Feldern, Wäldern, bebauten und unbebauten Äckern, Hofstätten, Wiesen, Weiden und Gewässern zu Eigentumsrecht und ewigem Besitz und mit dem gleichen Recht, mit dem sie sie bisher besessen haben, für 63 lb. in Hessen gängiger d. verkauft haben und leisten Verzicht. Außerdem leisten Bruno und Wigand gegenüber Cappel das Währschaftsversprechen. Als Unterpfand (sub ypotheca) setzt Bruno Cappel seine Güter in Diemerode (Dimenrode) mit allem Zubehör und Recht, Wigand mit seiner Mutter und Schwester seinen Zehnten, Häuser und Äcker in und um Treysa ein, um die genannten Güter von allen rechtmäßigen Ansprüchen (de omnibus legittime incusatis) zu entlasten. Wenn sie die Güter von diesen Forderungen, die gewöhnlich Ansprache genannt werden (si super huiusmodi incusatione que wlgariter ansprache vocatur), nicht befreien können, wollen sie in der Stadt Homberg Einlager halten (ego Bruno et Wigandus predicti veniemus domino .. abbati et conuentui ad opidum Hoinberg et ibidem manebimus donec de bonis sepedictis ordinemus dictis emptoribus quidquid postulauerit iuris ordo).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bonis in Werneswig emptis ab illa de Sunnenbornen (um 1525) Hedewigis
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar von Wahlen (Walhin) Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Quanz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold Vlogo (Floge)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: H. gen. Wolf
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Meingot Lachmann (Lacman)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann (Io) Rufus
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Scuze
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf Lachmann
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Steintal (Stental)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Marburg Bürger (ciuis)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried Teufelshaupt (Tuvilshobeit)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig de Clipea
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Treysa
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 166v-167r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.103, 274, 302
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.333
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.27
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ