Stader Reichsarchiv (Sammlung Erskein) AA 0631 (Bestand)
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AA 0631 115.04.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.4. Reichsbehörden >> 1.4.4. Stader Reichsarchiv
1522-1775
Varia betr. den Sprengel des HSA, v.a. aus der Slg. Erskein (darin kaiserl. Überlieferung)
Bestandsbeschreibung: Die Akten stammen aus dem Bestand des sog. "Stader Reichsarchivs" im Staatsarchiv Hannover. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Akten und Briefschaften, die der schwedische Kriegskommissar und spätere Erbkämmerer des Herzogtums Bremen, Alexander Erskein (1598-1656) auf seinen Kriegszügen durch Deutschland und Österreich aus verschiedenen Archiven zusammengetragen hat.
Der Bestand wurde vom Staatsarchiv Hannover zerlegt und nach Betreff an die einzelnen früheren Preußischen Staatsarchive abgegeben (vgl. Max Bär, Geschichte der Königlichen Staatsarchive zu Hannover, in: Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung, Heft 1 (1900) S. 49 ff.).
Die Akten kamen 1873 und 1881 nach Düsseldorf (Akzession 430/73 und 20/81; vgl. Alte Dienstregistratur E 1 IV, f. 26 (1873) und V f. 139 (1881)). Hier wurden sie zunächst in verschiedene Bestände eingeordnet (vgl. die Altsignaturen).
Entsprechend der Entstehung des Bestandes handelt es sich um Akten verschiedenster, zum Teil nicht mehr feststellbarer Provenzienzen (Nr. 1 und 2 aus der Reichskanzlei, Nr. 4 und 6 aus dem Archiv der Herzöge von Braunschweig- Lüneburg, Nr. 11 aus dem Archiv der Grafen von Holzapfel). Weitere nach Düsseldorf abgegebene Akten aus dem Stader Reichsarchiv, die die Stadt Aachen betreffen, wurden in den Bestand der Stadt Aachen eingeordnet (Nr. 55 a - 77, "zur Zeit fehlend"). G. Wegener, 1966
Bestandsbeschreibung: Die Akten stammen aus dem Bestand des sog. "Stader Reichsarchivs" im Staatsarchiv Hannover. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Akten und Briefschaften, die der schwedische Kriegskommissar und spätere Erbkämmerer des Herzogtums Bremen, Alexander Erskein (1598-1656) auf seinen Kriegszügen durch Deutschland und Österreich aus verschiedenen Archiven zusammengetragen hat.
Der Bestand wurde vom Staatsarchiv Hannover zerlegt und nach Betreff an die einzelnen früheren Preußischen Staatsarchive abgegeben (vgl. Max Bär, Geschichte der Königlichen Staatsarchive zu Hannover, in: Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung, Heft 1 (1900) S. 49 ff.).
Die Akten kamen 1873 und 1881 nach Düsseldorf (Akzession 430/73 und 20/81; vgl. Alte Dienstregistratur E 1 IV, f. 26 (1873) und V f. 139 (1881)). Hier wurden sie zunächst in verschiedene Bestände eingeordnet (vgl. die Altsignaturen).
Entsprechend der Entstehung des Bestandes handelt es sich um Akten verschiedenster, zum Teil nicht mehr feststellbarer Provenzienzen (Nr. 1 und 2 aus der Reichskanzlei, Nr. 4 und 6 aus dem Archiv der Herzöge von Braunschweig- Lüneburg, Nr. 11 aus dem Archiv der Grafen von Holzapfel). Weitere nach Düsseldorf abgegebene Akten aus dem Stader Reichsarchiv, die die Stadt Aachen betreffen, wurden in den Bestand der Stadt Aachen eingeordnet (Nr. 55 a - 77, "zur Zeit fehlend"). G. Wegener, 1966
Archivbestand
Deutsch
Schieche, Emil, Umfang und Schicksal der von den Schweder 1945 in Nikolsburg und 1648 in Prag erbeuteten Archivalien, in: Bohemia, Jahrbuch des Collegium Carolinum 8 (1967) I S. 214
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ