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Mignon
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NZfM 64 (31.7.1868), S. 276: "Daß Thomas bei seinem mehr reflectirenden als frisch producirenden Talente durchaus nicht ein vollendetes Meisterwerk machen würde, war zu erwarten. Gleichwol ist er nicht mit gewohnter französischer Leichtfertigkeit an seine Arbeit gegangen, sondern hat höheren Ansprüchen genügen wollen. Mit Freuden bemerkt man, daß er überall bemüht war, seinem Werke dramatische WAHRHEIT zu ermöglichen; Instrumentation, Harmonisation, Rhythmik, Declamation und Melodik sind selten trivial sondern erscheinen öfters eher etwas gesucht und geschraubt. Zu letzterem Prädikate dürfte übrigens den deutschen Hörern namentlich die nicht sehr gelungene Uebersetzung Veranlassung gegeben haben."