Berufungsverhandlungen zur Besetzung des Lehrstuhls für Geologie und Paläontologie
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2.4. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät >> 02. Personalangelegenheiten >> 02.02. Auswahl und Einsatz des Personals >> 02.02.01. Berufungen
1952-1953 1956-1958
Enthält u.a.: - Information von Prof. Beyer als Direktor des Geologisch-Paläontologischen Instituts zum Stand der Berufungsaktivitäten 1952. - Aufstellung von Prof. Othmar Kühn über österreichische Kandidaten 1952. - Anfrage von Walter Schmidt (Wien), dabei: Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Anfrage für Gastvortrag. - Vorschlag Paul Kubold (Eisenach) für Lehrauftrag für Regionale Geologie, dabei: Antrag der Fakultät, Erteilung der Lehraufträge an Hans Weber (Ilmenau) für Geomorphologie und an Paul Kubold für Regionale Geologie durch den Rektor 1953, Absage von Paul Kubold, Stellungnahme von Prof. Schriel zur Absage und zur Einstellung einer Person für die wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts. - Vorschlag von Prof. Deubel 1956 zur Berufung von Prof. Wehrli in Kombination mit Dr. Schwan (Berlin) als Gastdozent. - Anfrage von Prof. von Bubnoff 1956 zu geologischen Berufungskandidaten und Vorschlag zur Berufung von Kurd von Bülow (Rostock). - Berufungsvorschlag Klaus Schmidt (Berlin) 1957 als Professor mit Lehrauftrag oder Dozent, dabei: Einladungskarte Gastvortrag, Personalbogen mit Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Gutachten, Antrag der Fakultät, Information an Klaus Schmidt über gescheiterte Verhandlungen 1958.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ