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Bildergalerie
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 37 Bildergalerie
1754-1774
1) Ludwigsburger Gemäldegalerie-Sturz 1751. ludwigsburg lb; Gem
Enthält u.a.
- Verzeichnis-Konzept für neu hinzugekommene "Schildereien"; o.D.
- Abgabe von Porträts nach Schloss Stetten durch Galerieinspektor Grooth; 8. September 1745 und 29. August 1747.
- Eingang von Gemälden (nur als Nummern erwähnt) aus dem Zimmer des Barons von Hardenberg in die Bildergalerie; 16. Mai 1752.
- Abgabe von Gemälden durch Grooth zum Wittumsschloss Kirchheim; 19. März 1744.
- Abgabe von Gemälden (die vier Jahreszeiten, von Sievert) an Herzog Karl Eugen; 10. März 1751. l
2) Desgl. 1754.
Enthält u.a.
- Verzeichnis der abgegangenen Gemälde (keine Beschreibungen, reine Nummernverweise; u.a. Abgaben an die Kunstkammer); 1. Juni 1754.
- Verzeichnis der Gemälde in der Kunstkammer, die auf herzoglichen Befehl an die Bildergalerie in Ludwigsburg abgegeben wurden; 22. April 1754.
- Verlagerung von Schlachtengemälden und Porträts aus dem Neuen Bau in die Bildergalerie; 28. September 1751 und 23. September 1752.
- Katalog der "Wiener Schildereyen", die am 10. Oktober 1761 dem Galerieinventar hinzugefügt wurden (u.a. von Aldegrafe, Breughel, Guercin Dacento, Ribera Spagnoletto (d.h. José de Ribera, genannt Lo Spagnoletto), Lud. Bassano, Jacques Jordans (Rubensschüler - d.h. Jakob Jordaens), van Dyck oder dessen Schüler von Gysen, Titto di Santo, Albano, Screta, Schönfeld aus Augsburg, Hamilton, Miereveld, Waurmann, Rembrandt, Volcker, Bergheim, Lievens, Honderkotter, Ostenbeck, Rubens, Brand, Carlo Maratti, Holbein, Albrecht Dürer, Berruccio, Kupezky, Tempestino aus Venedig, Oßenbeck, Pietro della Vecchia, Himmelroth, Tennier und Brauer, von Scuper, Querfurt, Castillon, Castellano, Gisbert Thys, Paolo Veronese, Auerbach aus Wien, Voit, Leandre, Veit, Vicentina aus Venedig, Maximilian Pfeiler aus Rom, Roos aus Frankfurt, Bussin, Both, Jesuit Segers, Canton, Philipp Lervicato, Snyrs, Fergen Hans Grave, Christoph Schwarz aus München, de Hems, Roth, Fosolo, Dieterich aus Dresden); o.D.
- Liste der Nürtinger Gemälde, die an Galeriedirektor Grooth geliefert wurden; 24. September 1750.
- Liste der Gemälde aus der Ludwigsburger Bildergalerie, die auf Befehl des Erboberstallmeisters von Roeder an die Herzogswitwe ausgegeben wurden; 24. November 1750.
- Verzeichnis von Gemälden, die aus der Kunstkammer an die Bildergalerie in Ludwigsburg abgegeben wurden, quittiert durch Antiquar SChönhaar; 23. September 1755.
- Abgabe von Gemälden aus der Bildergalerie Ludwigsburg an die Herzogin; 5. August 1759.
- Ebenso an Kastellan Paul Cuscka (Clescka?); 3. Juni 1754 und 7. Juni 1758.
- Ebenso an Kammerdiener Fries; 12. Dezember 1750.
- Ebenso an den Marstall (Pferdegemälde); 1754-1757.
- Ebenso an das Stuttgarter Schloss, Empfang quittiert durch Hausschneider Johann Schultz; o.D.
- Ebenso an die Kunstkammer, quittiert durch Antiquar Schönhaar; 27. September 1755.
- Ebenso an die Kunstkammer; 25. Mai 1754.
3) Desgl. 1761.
Enthält u.a.
- Liste der Inventarnummern von Stücken, die beim Sturz der Bildergalerie vorgefunden wurden; o.D.
- Verzeichnis der Gemälde, die noch in das Traditionsinventar eingefügt werden müssen; o.D.
4) Sturz der Bildergalerien (Ludwigsburg, Stuttgart, Solitude) 1767.
Enthält u.a.
- Verzeichnis fehlender Gemälde (u.a. von Rivera Spaniletto, Albrecht Dürer, Pietro Della Vechia, Fosolo; 3. August 1767.
- Abgabe von Gemälden in das Schönleberische Haus; 29. März und 20. November 1761
- Listen der Inventarnummern vorhandener Gemälde in Schloss Grafeneck, im neuen Corps de Logis, in der Gemäldegalerie, im Schönleberischen Haus sowie der katholischen Hofkapelle zu Ludwigsburg, Schloss Solitude und anderen Orten in Ludwigsburg und Stuttgart, sowie Schloss Kirchheim und Schloss Stetten beim Traditionssturz anlässlich der Galerieaufsicht von Garcon de Galerie Mundbrod an Galeriedirektor Guibal; 27. Juli 1767. - Verzeichnis der beim Sturz 1767 fehlenden Gemälde (u.a. von "dem alten Colomba", Titianetto, Harper und Guibal); 14. August 1767.
- Verzeichnis der Gemälde (u. a. von Wachtel, Castillon, Hamilton, Colomba, Querfurt, Paul Matthaei), die aus der Bildergalerie in das herzogliche Schloss und Zabalizkysche Haus zu Stuttgart abgegeben wurden; 2. November 1767.
- Verzeichnisse der herzoglichen Gemälde (u.a. von Harper, Colomba) im herzoglichen Schloss-, Prinzen- und Fürstenbau, im Grüneisischen, ...enischen und Grafenhaus; 11. und 20. November 1767.
- Ernennung des bisherigen Diakons M. Vischer zu Gochsheim zum Aufseher des Naturalienkabinetts und der Kunstkammer; 6. Oktober 1762.
- Verkauf von Gemälden der Brüder Georgii an den Herzog Karl Eugen; 1773.
- Verzeichnisse der beim Sturz 1773 in Vorschuss gekommenen Malereistücke (u.a. von Grooth, Simonini, Kupezky, Cornelius de Hems, Guibal, Harper, Breughel de Beysent, Caspar Netscher, Madame Therbusch, Werdangs; einige Stücke aus der Kunstkammer); o.D.
- Verzeichnis der beim Sturz 1773 fehlenden Malereistücke (u.a. von Calza, Colomba, Harper); o.D.
- Verkauf von veruntreuten Gemälden aus der württembergischen Gemäldegalerie an den russischen Zaren in St. Petersburg, mitgeteilt durch den russischen Bombardierleutnant Schwarz, den württembergischen Generalmajor von Bouwinghausen bzw. Galeriedirektor Guibal; 1772. NB: Vgl. A 21 Bü 526, Nr. 7.
5) Sturz der Bildergalerien 1773 und 1774.
Enthält u.a.
- Suche nach vermissten Gemälden der Bildergalerie, u.a. in Schloss Grafeneck; 1774.
- Abgabe von Gemälden zur Einrichtung des Hauses des Generals Graf von Gabelizky; 2. August 1762.
- Verzeichnisse von Gemälden (u.a. von Caspar Netscher, de Hems, Werdangs, Simonini, Kupezky, Guibal, Harper, Breugel de Beysent; einzelne Stücke aus der Kunstkammer), die noch ins Inventar eingefügt werden müssen; 1773.
- Verzeichnis von Gemälden der Gemäldegalerie bei der Oberstallmeisterei und im Marstall; o.D. (1773).
- Abgabe einer Zeichnung und mehrerer Gemälde aus der Kastellanei Stuttgart an die Bildergalerie Ludwigsburg; 8. und 28. Januar 1772.
- Abgabe von Gemälden aus der Hausschneiderei in Solitude an die Malereigalerie Ludwigsburg; 9. Dezember 1768.
- Verzeichnis von kürzlich zur Gemäldegalerie gekommenen Tableaux; 26. April 1768.
6) Inventare (überwiegend Auflistung von Inventarnummern) der Gemälde in Hohenheim, Solitude (u.a. von Guibal, Harper), Stuttgart (u.a. von Hamilton, Harper, Hartmann, Hetsch, Turet, Feistenberger, Salvator Rosa, Goppin), Ludwigsburg (u.a. von Albrecht Dürer, Bloemaert, van der Werft, Gerhard Doun, Meitens, Callot, Max Heindel, Holbein, Antoine Pesne, van Schuppen, Querfurt, Guibal, Hetsch, Harper, Heideloff, Scotty).
Enthält außerdem u.a.:
- Verzeichnis von abgegangenen Gemälden (u.a. von Wachtel); 2. November 1767.
- Verzeichnis von Gemälden, die von der herzoglichen Galerie an das herzogliche Schloss und das Gabelizkysche Haus zu Stuttgart abgegeben wurden; 20. November 1767.
- Verzeichnis von überschüssigen Gemälden; 2. November 1767.
- Verzeichnis von nach Schloss Stetten abgegebenen Porträts; 20. September 1767.
- verzeichnis der bei der Kastellanei zu Ludwigsburg befindlichen Gemälde aus der Galerie (u.a. von Tizian, Titianetto, Kupezky; o.D.
Urkunden zum Protokoll von Lit. A bis F:
Enthält u.a.
- Auskunft des Garcon de Galerie Bährenstecher, Galeriedirektor Guibal und Kastellan Cleska zu beim Sturz 1773 vermissten Gemälden (u.a. von Colomba, Castillon)
- Mitnahme von Gemälden nach Montbéliard; 1772.
- Auskunft des Hausschneiders auf Schloss Solitude, Kümmerer, an Kammerfourier Finck über dort vorhandene Gemälde; 7. Mai 1774.
- Auskunft des Generals von Wempffen zur Übergabe von zwei Landschaften von Castillon aus dem Gabelizkischen Haus zu Stuttgart an die Kastellanei; o.D.
- Ausgabe eines Gemäldes an Leutnant Fischer zur Benutzung bei den auf Schloss Solitude zu verfertigenden Zimmern; 9. Juli 1773. Meldung des Garcon de Galerie Jakob Gottlieb Bährenstecher bzw. des Galeriedirektors Guibal über ein stark renovierungsbedürftiges Gemälde des Hieronymus, das von Spagnoletto sein soll; 1771.
Hohenheim : Stuttgart S
Ludwigsburg LB
Ludwigsburg LB; Gemäldegalerie
Schloss Solitude : Stuttgart S
Stuttgart S
Bildergalerie
Gemäldegalerie
Inventar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.