Erste Boeing 747 auf dem Stuttgarter Flughafen gelandet: Zentrale Luftverkehrsprobleme des Landes
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D701004/502
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1970 >> August
15. August 1970
(O-Ton) Adalbert Seifriz, Dr., CDU, Minister für Bundesangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, im Gespräch mit Heinz Stabe: Baden-Württemberg muss sich verstärkt und systematisch dem Luftverkehr zuwenden, sonst schwere Beeinträchtigungen der Wirtschaft / Die Wirtschaft folgt dem modernsten Verkehrsmittel Flugzeug / Verdienste des baden-württembergischen Luftfahrtverbandes / Bedarf der dezentralisierten Wirtschaft des Landes: Anschluß an Luftlandeplätze / Unbürokratisch vorgehen: in wenigen Jahren dieses Netz für die Wirtschaft aktivieren / Personalfrage / Runder Tisch: Landkreis, Wirtschaft, Staat / (5'39)
(O-Ton) Walter Krause, SPD, Innenminister von Baden-Württemberg, vor dem Landtag: Steigerungsraten für die Beförderung von Fluggästen und Luftfracht / Verwendung von Großraumflugzeugen läßt Zahl der Flugbewegungen geringer ansteigen / Innerdeutsches Regionalluftverkehrsnetz in den siebziger Jahren / Zielvorstellungen für nächste fünf bis zehn Jahre: Ausbau Flughafen Stuttgart, Standortbestimmung für weiteren Flughafen im mittleren Neckarraum, leistungsfähiger Verkehrslandeplatz im mittleren Neckarraum, Ausbau eines Flugplatznetzes / (2'30)
(O-Ton) Adalbert Seifriz, Dr., CDU, Minister für Bundesangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, im Gespräch mit Heinz Stabe: Stimmt den Ausführungen Krauses zu / Nicht zu lange warten / Die Wirtschaft wird von ihrem Standpunkt her Konsequenzen ziehen / Landespolitisch stärker auf Fluggesellschaften einwirken: provinzielle Lage des Stuttgarter Flughafens entspricht nicht wirtschaftsstarkem Baden-Württemberg / (1'52)
(O-Ton) Walter Krause, SPD, Innenminister von Baden-Württemberg, vor dem Landtag: Steigerungsraten für die Beförderung von Fluggästen und Luftfracht / Verwendung von Großraumflugzeugen läßt Zahl der Flugbewegungen geringer ansteigen / Innerdeutsches Regionalluftverkehrsnetz in den siebziger Jahren / Zielvorstellungen für nächste fünf bis zehn Jahre: Ausbau Flughafen Stuttgart, Standortbestimmung für weiteren Flughafen im mittleren Neckarraum, leistungsfähiger Verkehrslandeplatz im mittleren Neckarraum, Ausbau eines Flugplatznetzes / (2'30)
(O-Ton) Adalbert Seifriz, Dr., CDU, Minister für Bundesangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, im Gespräch mit Heinz Stabe: Stimmt den Ausführungen Krauses zu / Nicht zu lange warten / Die Wirtschaft wird von ihrem Standpunkt her Konsequenzen ziehen / Landespolitisch stärker auf Fluggesellschaften einwirken: provinzielle Lage des Stuttgarter Flughafens entspricht nicht wirtschaftsstarkem Baden-Württemberg / (1'52)
0:10:38; 0'10
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landespolitik
Stuttgart S; Flughafen
Export
Finanzen
Flugverkehr: Flughafen Echterdingen
Förderung
Wirtschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ