Landgraf Ludwig IV. von Hessen-Marburg bekundet, dass er das auf Schloss, Tal und Amt Eppstein versicherte Heiratsgut und Wittum seiner Gemahlin H...
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B 1 Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses
Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1241 - 1600
Marburg 1574 März 15
Hessen-Marburg
Pergamentlibell, mit den Unterschriften Landgraf Ludwigs, von Statthalter Burkhard v. Cramm zu Marburg, Kanzler Dr. Johann Heinzenberger und Kammermeister Reinhard Abel sowie angehängtem beschädigten Siegel
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Ludwig IV. von Hessen-Marburg bekundet, dass er das auf Schloss, Tal und Amt Eppstein versicherte Heiratsgut und Wittum seiner Gemahlin Herzogin Hedwig von Württemberg auf Stadt und Amt Grünberg transferiert und für den Fall, dass die Einkünfte dort jährlich 3.200 Gulden nicht erreichen, die von den Grafen Albrecht und Philipp v. Nassau-Saarbrücken gekaufte Kellerei Bingenheim substituiert hat. Der dreijährige Anschlag des Amtes Grünberg für die Jahre 1571-1573 wird inseriert
Vermerke (Urkunde): Siegler: Unterschrifts- und Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Sekret-Siegel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Unterschrifts- und Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Sekret-Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ
Namensnennung 4.0 International