1571.07.31. Lehenrevers des Konrad Selten, Stadtschreibers zu Gau-Odernheim, auf folgende gleichzeitige Urkunde. S. seines Prinzipals, Ruprecht Selten. Mathias, Abt zu St. Maximin, verleiht Konrad Selten, Stadtschreiber zu Gau-Odernheim, als Vertreter seines Getreuen Ruprecht Selten, Ältesten von Saulheim, eine Gült zu 13 Malter Korn aus des Klosters Hofgütern zu Schwabenheim ("Saur Schwabenheim"). S. des Abts. "Der gegeben ist [...] zu Sant Maximin den letsten monats tag Julii [...] dusent funfhundert siebenzig eins".
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1571.07.31. Lehenrevers des Konrad Selten, Stadtschreibers zu Gau-Odernheim, auf folgende gleichzeitige Urkunde. S. seines Prinzipals, Ruprecht Selten. Mathias, Abt zu St. Maximin, verleiht Konrad Selten, Stadtschreiber zu Gau-Odernheim, als Vertreter seines Getreuen Ruprecht Selten, Ältesten von Saulheim, eine Gült zu 13 Malter Korn aus des Klosters Hofgütern zu Schwabenheim ("Saur Schwabenheim"). S. des Abts. "Der gegeben ist [...] zu Sant Maximin den letsten monats tag Julii [...] dusent funfhundert siebenzig eins".
U / 1571 Juli 31 / II
Heerdt
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
31.07.1571
St. Maximin Trier
Ausfertigung. Perg. S. fehlt.
Urkunden
Nach Darmstadt abgegeben 1933.
Mathias
Selten, Konrad
Selten, Ruprecht
Gau-Odernheim
Saulheim
Schwabenheim
Trier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ